Am Dienstag

Streit nach Unfall im MK: Wer ist Schuld? 13-Jährige verletzt

Bei einem Unfall in Lüdenscheid konnte die Polizei die Schuldfrage nicht unmittelbar klären.
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Bei einem Unfall in Lüdenscheid konnte die Polizei die Schuldfrage nicht unmittelbar klären.

Am Dienstag kommt es im MK zu einem Verkehrsunfall, bei dem sich eine 13-Jährige verletzt. Anschließend stellt sich die Schuldfrage - doch die birgt Streitpotenzial.

Lüdenscheid - Auf der L692, nahe der Autobahnanschlussstelle Lüdenscheid-Nord ereignete sich am Dienstag ein Unfall, der es auch der Polizei schwer machte, den wesentlichen Verursacher zu bestimmen. Um 17.20 Uhr fuhr eine Frau mit ihrem PKW in Richtung Nachrodt-Wiblingwerde und wollte nach links zu einem Parkplatz abbiegen. Im selben Moment setzte ein Motorradfahrer zum Überholen an - und die Kollision wurde unausweichlich.

Die Fahrerin des Peugeut Cabrio blieb bei dabei genauso unverletzt wie der Biker, aber dessen 13-jährige Sozia musste vom Rettungsdienst zu weiteren Untersuchungen ins Krankenhaus gebracht werden. Die Polizei geht von eher leichten Verletzungen aus.

Die Yamaha R1 wurde erheblich beschädigt und musste abgeschleppt werden. Der unfallbeteiligte Kleinwagen erlitt an der Fahrerseite Kratzer und Beulen. Über den Unfallhergang machten der 31-jährige Biker aus Hagen und die 21 Jahre alte Fahrerin des Cabrios in wesentlichen Punkten unterschiedliche Angaben, so die Polizei.

Die Beamten nahmen zu Protokoll, dass die Autofahrerin korrekt geblinkt haben will, was der Kradfahrer jedoch bestreitet. Unabhängig davon hat er, so die Beamten vor Ort, nicht die allerbesten Karten: Zwar gäbe es an der Unfallstelle keine durchgezogene Linie, doch zum Überholen sei die Einmündung dennoch nicht geeignet. Diesem Unfall wird vermutlich noch ein juristisches Tauziehen folgen.

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