Streit zwischen zwei Clans

Nach Messerstecherei: Ermittlungen gestalten sich "sehr schwierig" 

Lüdenscheid - Nach dem Streit zwischen zwei Großfamilien, der am Dienstagabend auf der Brunscheider Straße in einer Messerstecherei endete, läuft die Arbeit der Lüdenscheider Polizei unter Hochdruck. Drei Männer wurden leicht verletzt.

Vor allem im Hinblick auf die Hintergründe und das Motiv der Täter gestalten sich die Ermittlungen nach Worten von Polizeisprecher Dietmar Boronowski „sehr schwierig“. Sprachbarrieren komplizierten die Vernehmungen zusätzlich, heißt es.

Derzeit stellt sich die Lage aus Sicht der Ermittler so dar: Im Laufe des Dienstags kam ein 48-jähriger Libanese nach seiner Haft aus dem Gefängnis frei und fuhr nach Lüdenscheid zu seiner Familie. Nach Boronowskis Worten wollte die Verwandtschaft mit dem Ex-Häftling aber offenbar nichts mehr zu tun haben. Darauf kontaktierte der Verstoßene einen befreundeten Clan und man verabredete sich für 18.30 Uhr zu einem Treffen. Daran nahmen Männer, Frauen und Kinder teil. Die Polizei hat namentlich 20 Erwachsene auf ihrer Liste.

Die beiden Verletzten wurden im Klinikum versorgt. Ebenso der 48-Jährige, gegen den als Hauptverdächtiger wegen gefährlicher Körperverletzung ermittelt wird. Er und ein 44-Jähriger sitzen im Polizeigewahrsam und werden vernommen. Die Ermittlungen dauern an.

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