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Streit auf dem Sternplatz: Platzverweis und Polizeigewahrsam

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Von: Leon Malte Cilsik

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Am Mittwoch gegen 7.15 Uhr kam es zu auf dem Sternplatz zu einer Auseinandersetzung zwischen einem Markthändler und drei jungen Männern.
Am Mittwoch gegen 7.15 Uhr kam es zu auf dem Sternplatz zu einer Auseinandersetzung zwischen einem Markthändler und drei jungen Männern. © Rutzen

Eine Auseinandersetzung auf dem Sternplatz endete am Mittwoch mit Platzverweisen und einer Person in Polizeigewahrsam.

Lüdenscheid - Zu den Hintergründen des Streits machten die Beteiligten widersprüchliche Aussagen. Klar ist: Am Mittwoch gegen 7.15 Uhr kam es auf dem Sternplatz zu einer Auseinandersetzung zwischen einem Markthändler und drei jungen Männern. Das geht aus einer Polizeimeldung hervor.

Der Händler fuhr nach eigenen Angaben mit Warnblinklicht und im Schritttempo über den Platz, als sich ihm ein telefonierender junger Mann in den Weg stellte. Als ihn der Händler bat, wegzugehen, soll er ausfallend geworden sein. Seine Begleiter seien hinzugekommen und hätten den Händler angeschrien. Der gibt an, einen Schlag mit einem Gegenstand ins Gesicht bekommen zu haben. Außerdem wurde gegen das Fahrzeug geschlagen. Zwei aus der Dreiergruppe waren noch vor Ort, als die Polizei eintraf.

Die zwei alkoholisierten jungen Männer (19 und 20) schilderten den Ablauf laut Polizeimeldung anders. Demnach soll der Händler „extra“ Gas gegeben haben und nur „einen Zentimeter“ vor dem telefonierenden Freund stehen geblieben sein. Dann habe er einem von ihnen seinen heißen Kaffee ins Gesicht geschüttet.

Zeugenaussagen und Spuren in Gesicht und am Auto des Händlers sprechen für die erste Version. Die Polizeibeamten erteilten den jungen Männern Platzverweise für die gesamte Innenstadt. Der 19-Jährige störte sich daran nicht. Minuten später lief er auf dem Rathausplatz an den Beamten vorbei, beschimpfte sie als „Bullenschweine“ und den Händler als „Bastard“.

Nach eigenen Aussagen nahmen die Polizeibeamten ihn darauf zur Verhinderung weiterer Straftaten und zur Durchsetzung des Platzverweises in Gewahrsam. Die Polizei ermittelt wegen gefährlicher Körperverletzung.

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