Zweite Warnstreik-Welle trifft auch Lüdenscheid

LÜDENSCHEID ▪ Die zweite Warnstreik-Welle im Öffentlichen Dienst wird Lüdenscheid am Mittwoch erneut treffen. „Wir gehen davon aus, dass wir gegenüber dem erfolgreichen ersten Mal bei der Beteiligung noch zulegen können“, sagte Josef Filippek, Vorsitzender der Dienstleistungsgewerkschaft Verdi im Märkischen Kreis.

Die mutmaßlich am stärksten betroffenen Unternehmen stellen sich unterdessen darauf ein. Die MVG kündigte den Ausfall mehrerer Linien an, betroffen sind vor allem die Städteverbindungen (ausführlicher Bericht dazu auf der Seite Kreis und Region).

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Auf dem Recyclinghof des Stadtreinigungs-, Transport- und Baubetriebes Lüdenscheid (STL) wird morgen nur ein eingeschränkter Betrieb laufen. Die Schadstoffannahme wird, wie die Verwaltung mitteilt, komplett eingestellt. Allen Bürgern wird empfohlen, an Streiktagen den STL-Recyclinghof nicht anzufahren, da mit längeren Wartezeiten zu rechnen ist.

Ob im Kreishaus das Bürgerbüro – und damit auch das Straßenverkehrsamt für An- und Ummeldungen – erneut geschlossen werden muss, ist indes noch nicht klar. Die Warnstreikenden werden indes in Lüdenscheid in Busse steigen – um 7.30 Uhr am MVG-Betriebshof und um 8 Uhr am Bahnhof – um kurz darauf an der zentralen Veranstaltung in Dortmund teilzunehmen. Laut Filippek erwartet Verdi am dortigen Südwall morgen 18- bis 20.000 Beschäftigte. - hgm

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