„Komplizierter Prozess“

Straßenausbau: Stadt arbeitet an Maßnahmenplan

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Lüdenscheid – 78 Straßen gibt es laut Stadtverwaltung aktuell in Lüdenscheid, die noch nicht enderschlossen sind – in welcher Reihenfolge und welchem Zeitraum dies geschehen soll, steht nach wie vor nicht fest.

„Wir als Stadt arbeiten aktuell daran, einen Plan zu erstellen, doch das ist ein komplizierter Prozess, der noch etliche Monate in Anspruch nehmen wird“, machte Stadtsprecher Sven Prillwitz auf Anfrage deutlich. Dabei verwies er auf die vielen Bausteine, die dabei zusammengefügt werden müssten. So müssten viele Stellen beteiligt werden – unter anderem der STL, die Verkehrsplanung oder der Bauservice –, um letztlich einen Maßnahmenplan erstellen zu können.

Auch die Politik sei anschließend wieder mit im Boot und müsste ihre Zustimmung erteilen. Auf einen konkreten Zeitpunkt wollten sich die Verantwortlichen daher nicht festlegen.

Wie berichtet, hatte es eine entsprechende Nachfrage bereits im Februar in einer Sitzung des Verkehrsausschusses gegeben. Auch damals hatte Fachbereichsleiter Martin Bärwolf betont, dass man für die weiteren Planungen „an verschiedenen Stellen Kapazitäten haben müsse“. 

Damals war sich das Gremium jedoch einig, dass betroffene Anwohner frühzeitig über einen bevorstehenden Endausbau ihrer Straße informiert werden müssen, um auf die damit verbundenen Belastungen reagieren zu können. Die Stadt hatte in diesem Zusammenhang jedoch betont: Die Abarbeitung der Liste werde wohl mindestens 30 Jahre dauern.

Die Liste der 78 noch nicht endausgebauten Straßen

Abrechnung zurzeit ganz oder teilweise vorgesehen: Alfred-Heinze-Straße, Am Brügger Bahnhof, Am Eisenberg (Vusmecke bis Hausnummer 12), Am Grünen Ufer, Am Kamp (B54 -> Bahnübergang -> B229), Am Köpfchen, Am Nattenberg, Am Ostenhagen, Am Röttgen, Am Stülberg, Am Wiesenhang, An der Bellmerei, An der Mehr (BVA-Bereich – Herscheider Landstraße bis einschließlich Hausnummer 19), Brahmsweg, Brenscheider Straße, Brügger Höh, Burgweg, Buschweg (ab Sonderfelder Weg bis Ende), Dammstraße, Drever Siepen, Drever Weg, Eininghauser Weg, Freiherr-vom-Stein-Straße (Philippstraße bis Talstraße), Gersbeuler Straße (von Hausnummer 22 bis Viktoriastraße nicht ausgebaut), Ginsterweg, Golsberger Straße, Heerwieser Weg, Hölderlinstraße, Hollmecker Weg, Hügelstraße (bis einschließlich Hausnummer 24), Husmecke (Hausnummern 2 bis 12), Im Volksfeld, Im Wiesental (a) Freisenbergstraße/Heedfelder Landstraße bis Römerweg; b) Römerweg bis Altenaer Straße), In der Dönne, Langenohler Weg (größtenteils Privatweg/teilweise Gemeindestraße), Mathildenstraße (Bahnhofstraße bis CVJM-Jugendheim), Mengelsiepen, Neuenhofer Straße, Ohler Weg, Oststraße, Othlinghauser Straße (Schubertstraße bis Bebauungsplan-Nummer 826 - Grenze „Mühlenweg“), Pferdekamp, Richthofenstraße, Römerweg (Im Wiesental bis Ausbauende – vor Zufahrt nach Amphop), Ruth-Tannenzapf-Weg, Schiefe Ahelle, Schlachthausstraße (ab Grenze ehemaliger Schlachthof bis Herscheider Landstraße nach BauGB abrechenbar), Schlade, Schlittenbacher Straße (von Breslauer Straße bis Schützenstraße), Sonderfelder Weg, Viktoriastraße (Liebigstraße bis Ende Sackgassse), Vusmecke, Weidengrund, Wibschla, Zum Brauberg, Zum Schierey, Zum Weißen Pferd. 

Abrechnung zurzeit nicht vorgesehen: Elsbeerenweg, Eulenweg, Fuelbecker Straße (Rest bis WG – Ende Richtung Talsperre), Hans-Matthies-Straße, Heedfelder Landstraße (L 561, von Im Olpendahl bis Stadtgrenze Schalksmühle), Heedfelder Straße (L561 von Hohe Steinert, alte Stadtgrenze, bis Kreuzung Im Olpendahl), Hulsberger Waldweg, Hulsberger Weg, Im Steckenhahn, Kaukenberger Weg (größtenteils Privatweg), Krähennocken, Nurrehang, Platehofstraße (L694, teilweise Gehwege), Tweerweg, Versestraße (L694), Vogelberg „Dorf“, Wigginghauser Straße, Wilhelm-Kattwinkel-Straße, Willy-Bürger-Straße, Wislader Weg, Zum Timberg.

Hinweis: Die Verwaltung weist darauf hin, dass diese Liste keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Rechtsansprüche können daraus nicht hergeleitet werden.

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