Brücke in Oberbrüninghausen muss ersetzt werden

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Die alte Brücke über die Verse muss durch einen Neubau ersetzt werden. Der genaue Baubeginn steht noch nicht fest.

Brüninghausen - Auf die Brüninghauser kommt eine acht bis neun Monate lange Vollsperrung der Platehofstraße im Bereich der Brüninghauser Halle zu. Das gibt der Landesbetrieb Straßenbau NRW bekannt. Grund ist die Brücke über die Verse, die komplett erneuert werden muss.

Bei einer routinemäßigen Bauwerksprüfung seitens der Straßenbauverwaltung war ein umfangreicher Sanierungsbedarf festgestellt worden. „Nach einer wirtschaftlichen Prüfung hat sich die Regionalniederlassung Südwestfalen des Landesbetriebes Straßenbau dazu entschlossen, das Brückenbauwerk durch einen Neubau zu ersetzen. Da das neue Bauwerk auf Grund der örtlichen Gegebenheiten nur an gleicher Stelle wie das Altbauwerk entstehen kann, wird die L 694 im Bereich der Brüninghauser Halle für die Bauzeit voll gesperrt“, teilt der Landesbetrieb Straßenbau mit.

Fußgängerbehelfsbrücke während der Bauzeit

Für diese Vollsperrung gebe es aus bautechnischen Gründen keine Alternative, als Bauzeit für den Neubau werden etwa acht bis neun Monate benötigt. Um die Einschränkungen für die Bevölkerung, insbesondere für die Schüler so gering wie möglich zu halten, werde während der Bauzeit eine Fußgängerbehelfsbrücke über die Verse angelegt.

Umleitung für den Autoverkehr

Für den Autoverkehr werde eine entsprechende Umleitung durch das Stadtgebiet Lüdenscheid ausgeschildert sein. „Ein genauer Baubeginn kann im jetzigen Planungsstadium noch nicht genannt werden, die Vergabe des Auftrages wird jedoch für das zweite Quartal angestrebt.“

Baumfällungen im Vorfeld

Im Vorgriff auf den Brückenneubau werden am Mittwoch nächster Woche Bäume im künftigen Bauumfeld beseitigt. Deshalb wird dort in der Zeit zwischen 8 und 16 Uhr eine Tagesbaustelle eingerichtet. Der Verkehr wird mit einer Ampelanlage geregelt. „Es ist mit geringen Verkehrsbehinderungen zu rechnen“, teilt der Landesbetrieb Straßenbau NRW weiter mit.

Von Martin Messy

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