Thema Tempoverstöße

Straßen sollen sicherer werden: Diese Maßnahmen werden geprüft

Verkehrsberuhigung
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Die CDU fordert an der Bahnhofsallee Höhe Kita eine Verkehrsberuhigung.

Das Thema Tempoverstöße wurde am Mittwoch, 17. März, direkt von zwei Parteien bei der Sitzung des Lüdenscheider Bau- und Verkehrsausschusses in Form von Anträgen auf die Tagesordnung gehoben. Und diese wurden am Ende der Sitzung sogar zusammengeführt.

Lüdenscheid – Die CDU plädiert im Bereich von neuralgischen Verkehrspunkten für bauliche Maßnahmen, die die Einhaltung der Höchstgeschwindigkeit sicherstellen und nannte dabei konkret vier Straßen: die Neuenhofer Straße, die Straßen Im Wiesental/Im Born, die Bahnhofsallee in Höhe der Kindertagesstätte und den Markomannenweg im Ortsteil Oeneking. Als bauliche Maßnahme könnten „Berliner Kissen“ dienen (wir berichteten).

StadtLüdenscheid
LandkreisMärkischer Kreis
Einwohnerzahl72.313 (Stand: 31.12.2019)

Straßen sollen sicherer werden: Anträge zusammengelegt

Die SPD bittet in ihrem Antrag die Stadtverwaltung darum zu prüfen, welche Lüdenscheider Straßen in Wohngebieten sich für die Ausweisung als 30er-Zonen oder als Spielstraßen eignen und aufgrund demografischer Faktoren (Hohe Anzahl von Kindern und/oder älterer Menschen) als solche auch ausgewiesen werden sollte. „Über allem steht der Klimaschutz. Wir brauchen ein erkennbares Grundkonzept für alle Bürger, die hier leben“, sagte Gordan Dudas als Begründung für den Antrag.

Da beide Anträge den selben Weg einschlagen, schlug der Vorsitzende Jens Holzrichter vor, diese zu bündeln und als Konzept abzuarbeiten. Für die nächste Sitzung des Bau- und Verkehrsausschusses am Mittwoch, 9. Juni, wird Verkehrsleiter Christian Hayer für die Straßen Bahnhofsallee und den Markomannenweg bereits eine Rückmeldung geben können. Susanne Mewes erklärte, dass dort die Dringlichkeit besonders hoch sei. Weitere Ergebnisse sollen bei der Ausschusssitzung im September folgen.

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