Bernd Schildknecht empört über Müllberge

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Der STL-Werksausschuss-Vorsitzende Bernd Schildknecht regt sich maßlos über völlig verdreckte und zugemüllte Wertstoff-Sammelstellen – wie hier an der Brüderstraße – auf.

Lüdenscheid - „Das ist ein unerträglicher Zustand und nicht mehr hinnehmbar“, ärgert sich Bernd Schildknecht über erneut völlig verdreckte und zugemüllte Wertstoffsammelstellen im Stadtgebiet.

Sowohl im Eichholz als auch an der Brüderstraße quollen am Montag Container über und lag Abfall und Hausmüll rund um die Behälter, der da eindeutig nicht hingehörte. „Das sind nicht nur Einzelpersonen, da wird rücksichtslos Gewerbeabfall entsorgt“, regt sich Schildknecht auf. Es koste jeweils mehrere hundert Euro zusätzlich, solche Müllhalden mitten im Stadtgebiet aufzuräumen und den Abfall zu entsorgen.

„Die Allgemeinheit muss das zahlen. Dabei könnte das Geld, das hier ausgegeben wird, viel besser in Straßenreparaturen gesteckt werden. Was muss man denn noch tun, um das den Leuten bewusst zu machen, die so achtlos ihren Abfall entsorgen“, fragt er sich.

Ernsthaft denkt Bernd Schildknecht darüber nach, die Wertstoffsammelstellen mit Kameras überwachen zu lassen. „Außerdem sollten sich Zeugen, die mitbekommen, wie der Müll auf diese Weise entsorgt wird, das Kennzeichen der Autos aufzuschreiben und sie dem STL melden.“

Angesicht der kommenden Feiertage appelliert er an alle Lüdenscheider: „Haltet euren Müll zu Hause, anstatt ihn ohne Rücksicht auf Verluste einfach zu entsorgen, selbst wenn die Container an den Wertstoff-Sammelstellen schon voll sind. Sonst möchte ich mir gar nicht vorstellen, wie das hier nach der Feiertagen aussieht“, sagte er und weist auf die Müllberge an der Brüderstraße.

Wer sich so rücksichtslos verhalte, stelle sich außerhalb der Gesellschaft und verhalte sich höchst unsolidarisch.

Von Martin Messy

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