STL-Recyclinghof: Wieder rund 250 000 Besucher

Der Recyclinghof des STL am Fuhrpark verzeichnete auch im vergangenen Jahr wieder einen großen Andrang.

LÜDENSCHEID ▪ Der Recyclinghof des Stadtreinigungs-, Transport- und Baubetriebs Lüdenscheid (STL) ist und bleibt unverzichtbarer Bestandteil der städtischen Infrastruktur. Die aktuellen Besucherzahlen aus dem vergangenen Jahr unterstreichen dies eindrucksvoll: 249 561 Kunden zählte der STL. Ein Jahr zuvor waren es 249 813.

„Die zur Verfügung stehende Fläche ist inzwischen aufgezehrt“, sagt Frank Bäcker, Leiter des Recyclinghofes. „Wir sind am Ende unserer Möglichkeiten angekommen. Deshalb sind wir zurzeit in den Planungen, um ein Konzept zu erarbeiten, wie wir eine Erweiterung umsetzen können. Wir denken da noch in verschiedene Richtungen“ Dabei kommen dem STL die leer stehenden Gebäude der einstigen Gravieranstalt Assmann direkt neben dem Hof entgegen. Sie werden bald abgerissen, so dass die Fläche des Recyclinghofes um 2000 auf dann rund 14 000 Quadratmeter wächst. Entsprechend den Anforderungen des Kreislaufwirtschaftsgesetzes werden zum Beispiel zusätzlich Entsorgungmöglichkeiten für Hartkunststoffe benötigt oder für Elektroschrott wie zum Beispiel Kühlschränke und Fernseher.

Deutlich wird der erhöhte Bedarf auch durch die Abfallmengen, die im Jahr 2012 am Recyclinghof verarbeitet wurde. 8181 Tonnen waren es, ein Jahr davor 8349. „Pro Tag sind das 27 Tonnen, pro Monat 681“, verdeutlicht Frank Bäcker die Dimensionen. Den größten Anteil machte Grünabfall mit 1612 Tonnen aus, gefolgt von Holz (1518) und Sperrmüll (1402) sowie Papier (993).

Die zehn Mitarbeiter des Recyclinghofes, darunter vier Ver- und Entsorger sowie die vier Beschäftigten an der Kasse, können sich also über Langeweile nicht beklagen. Besonders den 31. Oktober 2012 werden sie sicherlich in Erinnerung behalten, denn da verzeichnet die STL-Statistik den Besucherrekord des Jahres: 1536 Besucher drängten an diesem Tag auf das Gelände, um ihren Müll loszuwerden. „Da gab’s Rückstaus bis zur Wehberger Straße“, sagt Frank Bäcker.

Stillstand gibt’s aber auch an ruhigen Tagen nicht auf dem Recyclinghof. Zwar reichte es gestern mal zwischendurch zu einem Gruppenfoto mit einem Teil der Mannschaft. Aber schon fuhren die nächsten Besucher vor und waren dankbar, dass gleich Mitarbeiter zur geöffneten Heckklappe eilten und bei der Entsorgung halfen.

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