Siegfried-Schulte-Stiftung gratuliert Absolventin

Stipendium wirkt: 24-Jährige muss nebenbei nicht arbeiten und macht Bachelor-Abschluss

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Die Stipendiatin Laura Kamm hat ihren Bachelorabschluss erlangt, zudem ihr Professor Dr. Ing. Werner Tschuschke, Professor Dr. Ing. Andreas Ujma, Siegfried Schulte, Dr. Volker Jahr und Steffen Waldminghaus (von links nach rechts) gratulieren.

Lüdenscheid - Laura Kamm heißt die erste Stipendiatin der Lüdenscheider Siegfried-Schulte-Stiftung, die nun ihr Bachelor-Studium abgeschlossen hat. Mit der Note 2,4 machte die 24-Jährige im November ihren Abschluss in Maschinenbau mit der Fachrichtung Produktentwicklung und Konstruktion an der FH Südwestfalen in Iserlohn.

„Das Stipendium war eine sehr große Unterstützung“, bedankt sie sich bei der Stiftung. Dadurch habe sie sich ausschließlich auf das Studium konzentrieren können. Und genau das ist auch das Ziel des Stipendiums. „Studenten im technischen Studium sollen gefördert werden, die zuvor eine technische Ausbildung absolviert haben und ein Vollzeitstudium aufnehmen wollen“, sagt Stefan Waldminghaus, Diplom Wirtschaftsingenieur und Sprecher der Geschäftsführung des Unternehmens Schulte Elektrotechnik.

So war es 2016 auch bei Laura Kamm, die ursprünglich aus Bad Laasphe im Kreis Siegen-Wittgenstein kommt. Sie absolvierte zuerst eine Ausbildung zur Technischen Produktdesignerin, bevor sie ihr Maschinenbaustudium in Iserlohn aufnahm. Im ersten Semester erfuhr sie in einer Infoveranstaltung von dem Stipendium und bewarb sich. Mit Erfolg. Die 24-Jährige gehörte zu den ersten Stipendiaten und beendet nun auch als erste ihre akademische Ausbildung mit dem Bachelor. „Darüber freue ich mich ganz besonders“, sagt Siegfried Schulte, der die Stiftung 2014 ins Leben gerufen hat. Nach Abschluss des Studiums begann Laura Kamm am 1. Februar nun als Konstrukteurin bei der Firma Multivac in Buchenau in Hessen.

Das persönliche Engagement stehe bei der Vergabe des Stipendiums im Vordergrund und auch der Familienhintergrund sei zu berücksichtigen. Jemand mit vermögenden Eltern solle kein Stipendium erhalten, so der Begründer. Ein genaues Punktesystem wurde entwickelt, um die Plätze fair zu vergeben, ergänzt Dr. Volker Jahr. Das Stipendium läuft immer für ein Jahr und kann dann jährlich verlängert werden. Voraussetzung ist, dass die Leistungen stimmen. Darauf geben unter anderem Professor Dr. Ing. Werner Tschuschke und Professor Dr. Ing Andreas Ujma (Dekan Fachbereich Maschinenbau) von der FH Südwestfalen acht, die den Vorstand der Stiftung bilden. Aktuell werden sechs junge Menschen unterstützt. Mit dem Abschluss von Laura Kamm kann nun jemand weiteres nachrücken.

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