Wesselberger singen Frühling herbei

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Frühlingshaft-beschwingt trugen die Wesselberger ihr Liedgut vor.

Lüdenscheid - Auf dreierlei Weise rief der Gemischte Chor Wesselberg am Sonntag den Frühling herbei: „Töne, Texte, Tapas“ tauften sie ihr Konzertprogramm in der Aula des Geschwister-Scholl-Gymnasiums.

Gemäß eines treffenden Zitates von Arthur Heinz Lehmann – „Ein guter Gesang wischt den Staub vom Herzen“ – sorgten auf der von den Frauen des Gemischten Chores frühlingshaft geschmückten Bühne nicht nur die Gastgeber unter der Leitung von Chordirektorin Maidi Langebartels, sondern auch zahlreiche Gäste für musikalischen Hochgenuss. Neben dem „Männerchor Wiblingwerde“ (Leitung: Alfia Möllmann) gaben sich die Sängerinnen und Sänger des Vokalensembles „Intermezzo“ die Ehre. Darüber hinaus wirkten als Solisten die Trompeter Ricarda und Florian Sellig sowie Alfia Möllmann als Pianistin mit, die die Chöre nicht nur musikalisch begleitete, sondern auch zwei Solo-Stücke zum Besten gab.

Zwischen den Musikdarbietungen hatten die Sängerinnen und Sänger des Gemischten Chores Wesselberg immer wieder kurze Texte rund um den Gesang und die Musik auf Lager, die für ein Schmunzeln in den Gesichtern sorgten. Den größten Anteil am Musikprogramm bestritten natürlich die Gastgeber, die mit thematisch unterschiedlichen musikalischen Blöcken aufwarteten.

Nach der Pause gab es zwei durch die Wesselberger adaptierte Filmmelodien. Hier traten beim stimmungsvollen „Mitternachtsblues“ aus dem Film „Immer wenn der Tag beginnt“ auch erstmals Ricarda und Florian Sellig an den Trompeten auf und gaben dem Stück eine besondere Stimmung.

Der Männerchor Wiblingwerde hatte seinen gelungenen Auftritt mit vier Liedern im ersten Konzertteil. Höhepunkt war hier der Titel „Walzergefühl“, dem der „Walzer Nr. 2“ von Dmitri Shostakovich zugrunde lag, allerdings mit einem Gesangstext versehen. Ebenfalls vier Stücke brachte in der zweiten Konzerthälfte das Vokalensemble „Intermezzo“ zu Gehör, und das auf einem gewohnt hohen gesanglichen Niveau und trotz der Tatsache, dass zwei der insgesamt acht Mitglieder krankheits- und terminbedingt fehlten. Eine leichte, unbeschwerte Note zeichnete schließlich die beiden Ausflüge in die Klaviermusik mit Alfia Möllmann aus.

Geschmackvoll präsentierte sich auch das ausladende Tapas-Buffet, das die Damen des Gemischten Chores Wesselberg ihren Gästen in der Pause anboten. -  bot

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