Stilleking: Wege sollen begehbar bleiben

Im Naturschutzgebiet Stilleking haben einige Fahrzeuge auf den Wegen tiefe Spuren hinterlassen.

LÜDENSCHEID ▪ Das Naturschutzgebiet Stilleking soll für Besucher auf den dafür vorgesehenen Wegen begehbar bleiben und nicht zu sehr durch Fahrzeuge beschädigt werden.

Der Märkische Kreis als untere Landschaftsbehörde wird daher Verbindung mit den Grundeigentümern und Nutzern der Wege aufnehmen, um dies umzusetzen. Dies teilte der Fachdienst für Umweltschutz und Freiraum auf Anfrage des CDU-Ratsherrn Rüdiger Wilde in der jüngsten Ratssitzung mit. Wilde hatte beobachtet, das der Weg entlang des Geheges regelmäßig befahren werde. Zum Schutz der Vegetation seien die Flächen einst eingezäunt worden. Durch die Traktoren sei mittlerweile eine zweite Fahrspur entstanden. Insbesondere gilt dies für den Wegeabschnitt, der sich im Eigentum der Stadt Lüdenscheid befinde.

Außerdem hatte Wilde gefragt, welche Ergebnis die Auswertung der Biotopqualität ergeben habe. Durch die Einzäunung einer Teilfläche des Naturschutzgebietes und das Beweiden mit Heckrindern sei eine Verbesserung des Lebensraumes erreicht worden, antwortete die Verwaltung. Durch die Ruhigstellung einer etwa 60 Hektar großen Grünlandfläche habe sich insbesondere der Bestand an Bodenbrütern – vor allem Wiesenpieper und Feldlerche – positiv entwickelt. Weiterhin sorge die Beweidung mit Heckrindern für die Erhaltung der schutzwürdigen Magergrünland-Vegetation und der Pflanzenarten, die existenziell von einer extensiven Bewirtschaftung abhängig seien. „Insgesamt haben die Naturschutzmaßnahmen am Stilleking zu der seinerzeit erhofften positiven Entwicklung des Gebietes geführt.“

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