Sternplatz ist „Kern der Stadt“

So wie beim Mittelalter-Markt ist eine Standverteilung in der Altstadt auch bei einem Weihnachtsmarkt denkbar.

LÜDENSCHEID - Den einen reicht er, die anderen vermissen weihnachtliche Deko und ein Angebot für ältere Kinder. Alle Jahre wieder bietet der Weihnachtsmarkt nicht nur an den Glühweinbuden Gesprächsstoff. Auch hinter den Kulissen macht man sich sich Gedanken, was sich verbessern, was sich verändern lässt.

„Kern der Stadt ist der Sternplatz“, sagt LSM-Geschäftsführer André Westermann. Doch hier sei der Platz begrenzt. Sternplatz-Weihnachtsmarkt und Eisbahn bedingen sich andererseits gegenseitig. Veranstalter Hartmut Langhoff verdiene sein Geld mit den Buden, nicht mit der Eisbahn. Dank der Buden könnten die Eisbahn-Preise gehalten werden. Und die, das sei unbestritten, habe ihre Fangemeinde: „Da ist schon eine gewisse Identifikation.“

Überlegungen bestünden hingegen, mit einem kurzen Weihnachtsmarkt in den Rosengarten oder, wie von Bürgern angeregt, in die Altstadt zu gehen. Zwar sieht die Feuerwehr die Altstadt als „ganz problematisch“. „Aber“, sagt der vorbeugende Brandschützer Frank Switala, „möglich ist es auf jeden Fall – in enger Absprache mit uns.“

Am 1. Januar gebe es eine neue Mitarbeiterin beim Lüdenscheider Stadtmarketing (LSM), die sich konzeptionell damit befassen könne, so Westermann. Klar ist, dass es keine mehrwöchige kommerzielle Variante woanders als auf dem Sternplatz geben könne. Dafür fehlten Händler. Aber zwischen dem Weihnachtsmarkt der guten Taten und dem in Neuenhof einen weiteren anzusiedeln, der ein Wochenende lang von Vereinen oder Initiativen ge-stemmt werde, sei denkbar. Westermann: „Wir sind halt nicht Köln.“ - sum

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