Stern-Center: 32 Kameras filmen „nach Vorschrift“

LÜDENSCHEID ▪ Wir haben 32 Kameras im Einsatz. Aber die ragen nicht in diese sensiblen Bereiche hinein.“ Jörg Reinirkens, Hausinspektor im ECE Stern-Center, sieht das Lüdenscheider Haus daher auch nicht vom jüngsten Vorstoß der Datenschutz-Behörde betroffen, die eine großflächige Kameraüberwachung in den Einkaufszentren der ECE-Gruppe kritisieren.

Man habe, so Reinirkens weiter, die Kameras strikt nach Datenschutzkriterien platziert und ausgerichtet. Dazu gehöre, dass etwa Bereiche wie Toiletteneingänge nicht beobachtet würden. Welche Maßnahmen Mietparteien auf ihren Flächen ergriffen, sei deren Sache. Aber auch hier werde mit Kameraüberwachung gearbeitet.

„Wir zeichnen auch auf, nicht alles, aber einen Teil“, sagt Reinirkens weiter. Nach 48 Stunden würde das überschrieben, sofern sich nicht ein Anlass zur Sichtung der Aufnahmen ergebe. Das sei gelegentlich der Fall. Erst letzte und vorletzte Woche habe man gemeinsam mit der Polizei Aufnahmen u.a. von einem Handtaschendiebstahl ausgewertet. Seines Wissens sei das auch erfolgreich gewesen. Weniger erfolgreich ist man bei dem Versuch, mit Hilfe von Kameraüberwachung Vandalismusschäden etwa an Ledersitzpolstern einzudämmen: „Verweilzonen darf ich nicht überwachen.“ Hier habe man die Kameras weggedreht. Auch deshalb glaubt er: „Nach heutigem Stand bin ich mir sicher, dass wir nichts ändern müssen.“

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