Blutende Wunde und Schock

Täter schleudert Stein von Aussichtsplattform auf Flohmarkt im MK: 17-Jährige verletzt

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Eine 17-jährige Lüdenscheiderin musste aufgrund von Atemnot in Folge eines Steinwurfs ins Klinikum Hellersen gebracht werden.

Steinwurf aus der Höhe in eine Menschenmenge: Durch den faustgroßen Stein wurde auf einem Flohmarkt in Lüdenscheid eine 17-Jährige verletzt. Sie musste ins Krankenhaus gebracht werden. 

Lüdenscheid - Auf dem Schotterplatz an der Bahnhofsallee in Lüdenscheid fand Sonntagnachmittag, 13. September, ein Trödelmarkt statt. Gegen 16 Uhr flog laut Polizei ein faustgroßer Stein von der Aussichtsplattform an der Mathildenstraße in Richtung des Marktes und traf eine 17-jährige Lüdenscheiderin an der Brust. 

Die junge Frau erlitt nach Angaben der Polizei einen Schock sowie eine blutende Schürfwunde und musste durch eine Rettungswagenbesatzung mit Atemnot ins Klinikum Hellersen gebracht werden. 

Vor Ort ermittelten die Polizeibeamten mehrere Zeugen, die Beschreibungen des Tatverdächtigen abgaben. Kurze Zeit später tauchten die Jugendlichen erneut an der Mathildenstraße auf. 

Steinwurf in Lüdenscheid: 13-Jähriger dringend tatverdächtig

Der mutmaßliche Täter versuchte erfolglos zu flüchten und konnte durch die Polizei gestellt werden. Nach Polizeiinformationen leugnete der 13-jährige Lüdenscheider, etwas mit dem Vorfall zu tun zu haben. 

Von dieser Stelle wurde der Stein in die Menschenmenge geworfen. 

Er steht nach bisherigen Polizei-Ermittlungen im dringenden Verdacht, für den Steinwurf verantwortlich zu sein. Er wurde seinen Erziehungsberechtigten übergeben. Seine sechs Begleiter, die auch während der Tat zugegen gewesen sein sollen, erhielten Platzverweise. Die Polizei ermittelt wegen gefährlicher Körperverletzung

Auf Nachfrage der Redaktion sagte Polizeisprecher Dietmar Boronowski, es gebe keinerlei Erkenntnisse zu weiteren Steinen, die geflogen sein könnten.

Die Polizei ermittelt auch im Fall einer schweren Brandstiftung: Sie fahndet nach drei Personen aus einem MVG-Bus. Mitten in der Fußgängerzone von Hagen band eine Hundebesitzerin ihren Husky kurz an, als sie in einen Supermarkt wollte. Dann der Schock bei der Rückkehr: Ihr Tier war verschwunden.

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