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Stauende im MK übersehen: Unfallopfer macht sich aus dem Staub

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Von: Olaf Moos

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Polizei
Symbolbild © Carsten Rehder/dpa

Dass Unfallverursacher Fahrerflucht begehen, kommt häufig vor. In einem aktuellen Fall jedoch sucht die Polizei nach einem Autofahrer, der am Donnerstag auf der Lennestraße unverschuldet in eine Kollision verwickelt wurde und sich dann unerkannt aus dem Staub gemacht hat.

Lüdenscheid - Nach derzeitigem Stand der Ermittlungen war gegen 14.20 Uhr in Fahrtrichtung Altenaer Straße ein Stau entstanden. Der 43-jährige Fahrer eines weißen Ford Transit übersah das Stauende und fuhr auf einen VW „Up!“ mit einem 61-Jährigen aus Lüdenscheid am Steuer auf.

Durch die Wucht des Aufpralls wurde der „Up!“ auf einen davor stehenden silbergrauen Ford Fiesta älteren Baujahres geschoben. Allein an dem Transit und an dem VW entstanden Schäden in Höhe von mindestens 7000 Euro. Der Unfallverursacher klagte über Schmerzen, die vermutlich beim Auslösen seines Airbags verursacht wurden.

Der Mann in dem Fiesta stieg nach Angaben von Zeugen nach der Kollision aus, begutachtete kurz den Schaden am Heck seines Autos, setzte sich wieder ans Steuer und fuhr in Richtung Vogelberger Weg davon.

Das Verkehrskommissariat hat Ermittlungen eingeleitet und bittet Zeugen, insbesondere den Fiesta-Fahrer, sich auf der Wache zu melden. Telefon: 0 23 51 / 90 99 0.

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