Ein Gebäude soll dafür abgerissen werden

Mit dieser Maßnahme soll der Stau-Wahnsinn am Bräucken bekämpft werden

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Das Grundstück des ehemaligen Vereinsheims (rechts) soll nach dem Abriss des Gebäudes genutzt werden, um eine weitere Fahrspur am Bräuckenkreuz zu schaffen.

Lüdenscheid – Besonders zu den Stoßzeiten am Nachmittag und morgens staut sich der Verkehr am Bräuckenkreuz enorm – sowohl an der Herscheider Landstraße als auch von der Hochstraße aus kommend. Dagegen soll etwas getan werden.

Politik und Stadtverwaltung diskutieren bereits seit langem Möglichkeiten, den Verkehrsfluss am Bräucken zu optimieren. Nun gibt es erste Überlegungen, wie das funktionieren kann. Geplant sei, das ehemalige Vereinsheim an der Talstraße 1a, das seit geraumer Zeit leer steht und stark renovierungsbedürftig sei, abzureißen. Das teilte Frank Kuschmirtz von der Zentralen Gebäudewirtschaft (ZGW) in der jüngsten Sitzung des Bau- und Verkehrsausschusses mit. 

Bekanntlich befindet sich die Stadt im Haushaltssicherungskonzept (HSK). An der Kostenreduzierung habe auch die ZGW einen Anteil, indem Betriebskosten durch Gebäudeverkäufe reduziert werden sollen. Statt das einstige Vereinsheim zu verkaufen, habe man im Rahmen des Verkehrskonzeptes überlegt, die Fläche zur Fahrbahnerweiterung zu nutzen. 

Das ehemalige Vereinsheim an der Talstraße 1a.

Künftig sollen von der Hochstraße aus kommend zwei Linksabbiegerspuren entstehen, um den Verkehrsfluss zu verbessern. Eine weitere Spur soll für den Verkehr geradeaus in Richtung Hochstraße und rechts Richtung Talstraße eingerichtet werden. Dafür werde man an die Grünfläche an der Hochstraße gehen und eben die Fläche des leer stehenden Vereinsheimes nutzen, erklärte Christian Hayer als Fachdienstleiter Verkehrsplanung und -lenkung. 

Abriss eines Wohnhauses

Ebenfalls abgerissen werden soll ein entmietetes Wohnhaus Am Hilgenhaus. „Wir haben keine Verwendungsmöglichkeit mehr für das Gebäude“, sagte Kuschmirtz. Eine Wohnnutzung sei nicht mehr realisierbar. 

Statt des Verkaufs soll das Haus deshalb abgerissen werden, um die Betriebskosten einzusparen. Künftig soll auf dem Grundstück eine Grünfläche entstehen. „Die Wunschvorstellung ist, dass wir mit den Abrissen im zweiten Halbjahr 2021 beginnen können“, sagte Kuschmirtz.

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