CDU möchte Alternative diskutieren

Statt Stadtturm: Neues Parkhaus mit Geschäften in der City?

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So könnte der Stadtturm nach den bisherigen Plänen aussehen.

Lüdenscheid – Die CDU-Fraktion möchte mögliche Alternativen zur Projektidee „Stadtturm“ für den Standort des P&C-Gebäudes zur Diskussion stellen – und hat auch bereits eine erste Idee parat.

In der  gemeinsamen Sitzung des Ausschusses für Stadtplanung und Umwelt und des Bau- und Verkehrsausschusses am Mittwoch stellte Oliver Fröhling als CDU-Fraktionsvorsitzender eine entsprechende Anfrage. 

Dabei betonte er, dass es absolut wünschenswert sei, „dass die Brache an dieser so wichtigen und prominenten Stelle unserer Innenstadt belebt wird“. Allerdings sei die Projektidee „Stadtturm“ eben auch heftig diskutiert worden. „Das Projekt ist nicht unumstritten und der zentrale Standort verdient die Überlegung weiterer Alternativen“, schreibt Fröhling. 

Verzicht auf den Wohnturm?

Der Vorschlag der CDU-Fraktion: Ein Neubau als kombiniertes Geschäfts- und Parkhaus, das durch einen Dienstleister für Parkhäuser betrieben werden soll. „Da bekanntlich der innerstädtische Parkdruck groß ist und weiter wächst und Leerstände (auch in der Wilhelmstraße und angrenzenden Bereichen) für potenzielle Mieter/Nutzer nur attraktiv sind, wenn ausreichend Parkplätze [...] vorhanden sind, bringen wir die Idee [...] in die Diskussion.“ 

Alle Infos zum geplanten Stadtturm

Verzichtet werden könnte laut Anfrage etwa auf den Wohnturm; diese Geschosse und zusätzlich ein Untergeschoss könnten stattdessen als Parkhaus genutzt werden. Das Erd- und erste Obergeschoss wären weiterhin Bereiche für Handel und Gastronomie. 

Tiefgaragen-Einfahrt an der Musikschule

Hinsichtlich der Wirtschaftlichkeit und Umsetzung stellte die CDU nun einige Fragen an die Verwaltung. Noch nicht beantworten, aber immerhin etwas Input geben konnte bereits Martin Bärwolf als Fachbereichsleiter Planen und Bauen. 

Denn erst kürzlich, als es um eine mögliche Revitalisierung des Sauerland-Centers ging, sei festgestellt worden, dass es sehr teuer sei, eine rentable Parknutzung zu ermöglichen. Schwer umsetzbar sei wohl auch der Vorschlag der CDU, eine mögliche Zuwegung zum Parkhaus über eine Tiefgaragen-Einfahrt von der Altenaer Straße (aus Richtung Musikschule) zu schaffen, sagte Bärwolf. 

Aber eine ausführliche Beantwortung mit Unterstützung eines Projektentwicklers soll in einer der nächsten Ausschusssitzungen erfolgen.

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