Grundsteinlegung im nächsten Jahr

Startschuss für Polymer Training Centre des Kunststoffinstituts

Die Bagger machen an der Lutherstraße Platz für die Erweiterung des Kunststoffinstituts.

Lüdenscheid - An der Lutherstraße gegenüber dem Autohaus Piepenstock haben die Abrissarbeiten zur Erweiterung des Kunststoffinstituts begonnen. „In der nächsten Woche reichen wir den Bauantrag bei der Stadt ein“, sagt Geschäftsführer Stefan Schmidt. Die Grundsteinlegung sei für das Frühjahr/Sommer nächsten Jahres geplant, mit der Fertigstellung und Eröffnung rechne er im Sommer 2017.

Dann soll dort das „Polymer Training Centre“ (PCT) seiner Bestimmung übergeben werden. Der Neubau soll zum Domizil für das Technikum, die Laboratorien sowie ein Seminar und Büroräume werden. Hinzu kommt eine ganz besondere Abteilung, und zwar ein Internat, in dem Teilnehmer und Auszubildende, die von weit her kommen, wohnen können.

5,217 Millionen Euro werden in die Erweiterung des Kunststoffinstitutes an der Karolinenstraße investiert. Davon kommen nach Angaben von Stefan Schmidt 2,829 Millionen Euro Fördergeld vom Land, worunter auch EU-Mittel fallen. „Außerdem investieren wir rund 1,3 Millionen Euro in den Ausbau der Infrastruktur – das heißt, in Prüf- und Maschinenanlagen.“

Wie berichtet, will das Kunststoffinstitut mit dem PTC technischen Nachwuchs für die 200 Mitgliedsbetriebe aus der Branche in Südwestfalen gewinnen. Unter diesem Aspekt wurde das Institut auch in dem Regionale-Projekt Denkfabrik berücksichtigt. Mit dem Center wollen sich die Kunststoff-Experten ausdrücklich auch an Interessenten außerhalb der eigenen Region wenden, und zwar bis in die europäischen Nachbarstaaten hinein. Aber auch Studienabbrecher der Fachhochschule („Meister statt Master“), Schulabbrecher oder Menschen mit Behinderungen, die für eine technische Ausbildung in Frage kommen, sollen in dem PTC die Möglichkeiten für eine fundierte Fachausbildung oder die Teilnahme an Seminaren finden.

Bevor man sich aber den inhaltlichen Aspekten zuwenden kann, geht es jetzt erst einmal um die Hülle. Das Düsseldorfer Architekten-Büro „h4a“ hatte den Wettbewerb „Wohnen und Lernen im Quartier“ gewonnen. Eine Fassade in Glas und Kunststoff soll der kompakte und moderne Neubau erhalten.

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