Benefizkonzert

Startblock rockt für die Spielmäuse

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Startblock rockte den Friseursalon am Graf-Engelbert-Platz.

Lüdenscheid – Ein Rockkonzert im Friseursalon: Bei GEP Yves Bubert am Graf-Engelbert-Platz spielte am Samstag die Rock-Combo Startblock aus Plettenberg auf. Darüber hinaus war zwischen den beiden umfangreichen Sets der Lüdenscheider Musiker und Schulleiter des Zeppelin-Gymnasiums, Sebastian Wagemeyer, zu sehen und hören. Der Eintritt zum Konzert war frei, wobei alle Spenden sowie die Einnahmen aus Getränken und Speisen den Spielmäusen, einem gemeinnützigen Verein zur Betreuung von Kleinkindern in Lüdenscheid, zugute kam.

Die Formation Startblock mit Frontmann Pascal Zimmer sowie Sebastian Ziemann (Schlagzeug), Patrik Bieker (Gitarre), Mathias Abebe (Gitarre) und Hendrik Schulz (Bass) steht überwiegend für die härteren Töne, wobei die Musiker sowohl Eigenkompositionen in deutscher Sprache als auch individuell interpretierte Cover zum Besten geben. 

Fans der Band können Stücke wie „Kontinuität“ oder „Geiz“, die oft über anspruchsvolle Texte jenseits des üblichen Liebes- und Beziehungsgeplänkels verfügen, bereits mitsingen und taten dies auch im gut gefüllten Salon – eine tolle Atmosphäre. An Cover-Tracks spielten die Musiker unter anderem Rock-Klassiker wie „Last Resort“ von Papa Roach oder neuere Hits wie „Wenn du mich küsst“ von Kraftklub.

Bei Hardrock-Nummern griff auch schon mal Bassist Hendrik Schulz zum Gesangsmikro und zeigte, dass er bei AC/DC vermutlich einen deutlich besseren Ersatz für den gehörtechnisch angeschlagenen Sänger Brian Johnson abgeben würde als Axl Rose. So strickte die Combo zum Beispiel die Songs „TNT“ von AC/DC mit Schulz als Sänger sowie – von der musikalischen Struktur her ähnlich gelagert „I Believe In A Thing Called Love“ von The Darkness mit Pascal Zimmer als Sänger zu einer interessanten Einheit zusammen. Inszeniert wurde das Stück wie eine kleine Challenge, die die Wände ordentlich zittern ließ.

Sebastian Wagemeyer spielte musikalische Leckerbissen.

Sebastian Wagemeyer hatte schließlich für seinen Auftritt einige recht wenig gespielte musikalische Leckerbissen mitgebracht, darunter die beiden Kompositionen „A Grand Optimist“ und „What Makes A Man?“, beides Werke des Singer-Songwriters und ehemaligen Alexisonfire-Gitarristen Dallas Green, der inzwischen als Solo-Musiker unter dem Namen City and Colour tourt.

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