Rund 330 Mitarbeiter

Stärkung der Standorte im MK: 50-Millionen-Euro-Auftrag für Tech-Konzern

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Rund 170 Mitarbeiter sind bei Nanogate Vogler Systems an der Golsberger Straße beschäftigt.

Lüdenscheid/Kierspe – Aufgrund von „Unsicherheiten des Marktumfeldes und gestiegener Kosten“ will der Technologiekonzern Nanogate SE sein Restrukturierungsprogramm beschleunigen. Betroffen sind Standorte im MK. 

Angesichts schlechter Halbjahreszahlen kündigte das börsennotierte Unternehmen am Donnerstag an, „vor allem die Standortstruktur noch intensiver überprüfen“ zu wollen. Bereits im Sommer war bekannt geworden, dass der Standort Bad Salzuflen und die heimischen Konzern-Unternehmen Nanogate Vogler Systems GmbH in Lüdenscheid sowie die Nanogate Goletz Systems GmbH und die Nanogate Medical Systems GmbH in Kierspe„operativ und strategisch verbunden“ werden. 

Auf Nachfrage, was die neuerliche Überprüfung für die rund 330 Mitarbeiter in Lüdenscheid und Kierspe bedeute, sagte Unternehmenssprecher Christian Dose: „Wir überprüfen die Standorte derzeit nicht hinsichtlich einer möglichen Schließung, sondern zur Optimierung, um beispielsweise einzelne Funktionen wie das Rechnungswesen zu bündeln.“ 

Als Stärkung der Standorte Lüdenscheid und Kierspe gilt in der Branche ein Großauftrag mit einem Volumen von 50 Millionen Euro für die nächsten sieben Jahre, der am Donnerstag bekannt wurde. Seit dem Sommer werden dort Bauteile für den Innenraum eines neuen Premium-Fahrzeugs hergestellt. Nanogate entwickelt und produziert dafür zum Teil auch die nötigen Produktionsvorrichtungen.

Im Juni 2020 beantragt Nanogate ein Schutzschirmverfahren

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