Stärken Südwestfalens Thema beim AGV

+
Hubertus Winterberg, Tim Henrik Maack, Ralf Kersting, Arndt G. Kirchhoff und Dirk Glaser (von links) werben für Südwesfalen.

LÜDENSCHEID ▪ Die Stärken der Region Südwestfalen als Wirtschafts- und Lebensstandort weiter nach vorne zu bringen und bekannter zu machen – das ist Ziel der meisten Projekte der Regionale 2013.

Warum das so wichtig ist, war Thema einer Podiumsdiskussion am Freitagabend, zu der der Arbeitgeberverband Lüdenscheid der Metall- und Elektro-Industrie (AGV) in die neue Pausenhalle der Staberger Gymnasien eingeladen hatte.

Den Fragen von Dirk Glaser, Geschäftsführer der Südwestfalen-Agentur, stellten sich sein Stellvertreter Hubertus Winterberg, Arndt G. Kirchhoff, geschäftsführender Gesellschafter der Kirchhoff-Firmengruppe und Aufsichtsratsvorsitzender der Automative Center Südwestfalen (ACS) GmbH, Ralf Kersting, geschäftsführender Gesellschafter der Olsberg Hermann Everken GmbH und Präsident der Industrie- und Handelskammer Arnsberg, und Tim Henrik Maack, geschäftsführender Gesellschafter der Erco GmbH und Vorsitzender des Vereins Technikförderung Südwestfalen.

Einig waren sich alle darin, dass die Region eine Menge zu bieten habe, das mit Regionale-Projekten wie dem ACS oder der Denkfabrik und allen damit verbundenen Institutionen einen enormen Auftrieb bekommen habe. Bislang fehlte es maßgeblich daran, diese Stärken zu kommunizieren. „Man muss es endlich einmal sagen, wir sind extrem im Understatement“, sagte beispielsweise Kersting. Und eben das soll sich im Zuge der Regionale und mit den darüber hinaus wirkenden Projekten ändern – denn ohne dringend benötigte Fachkräfte sei die Zukunft der Arbeitsplätze in dieser so innovativen Industrieregion in Gefahr. Auch Maack betonte: „Wir haben ein Wahrnehmungsproblem.“ Zahlreiche namhafte Unternehmen hätten Strahlkraft, aber viele Menschen wüssten nicht, dass diese so bekannten Firmen ihren Sitz in Südwestfalen hätten.

Einigkeit herschte auch darüber, dass im Zuge der Regionale bereits eine Menge erreicht wurde. Dass Politik und Wirtschaft in fünf Kreisen an einem Strang ziehen sei so ein Erfolg. Aber auch der jüngst erfolgte Besuch einer Delegation aus dem Münsterland habe gezeigt, dass bereits umgesetzte Projekte für nachahmenswert befunden werden. „Es ist glaubwürdig, wie die Region sich auf den Weg gemacht hat“, sagte Winterberg.

AGV-Vorsitzender Hans Ulrich Volz stellte an diesem Abend Christian Lepping als designierten Nachfolger von AGV-Geschäftsführer Karl-Friedrich Waffel vor. ▪ gör

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das Login-Formular anmelden.
Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare