"Guernica"

Ein Picasso für Lüdenscheid

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Werke des Künstlers Reinhard Schmidhagen werden im Geschichtsmuseum ausgestellt.

Lüdenscheid – Gut in der Zeit liegt das Team der Städtischen Galerie. „Am Montag werden noch die Kollwitz-Bilder geliefert, dann sind wir fertig“, sagt Galerieleiterin Dr. Susanne Conzen mit Blick auf die Ausstellung „Guernica“ des Künstlers Reinhard Schmidhagen.

Vom 15. März bis 10. Mai zeigt die Galerie in den Räumen der Museen Werke des in Schalksmühle geborenen Künstlers. Angereichert wird die Ausstellung durch Arbeiten von Pablo Picasso und Käthe Kollwitz, die das Thema des künstlerischen Aufstands gegen Unmenschlichkeit und Krieg beleuchten.

Vor allem die beiden Picasso-Zeichnungen dürften Kunstkenner anlocken, zeigen sie doch die mehrteilige Arbeit „Traum und Lüge von Franco“ im Vorfeld der Weltausstellung 1937 in Paris. Die Ausstellung wird am Sonntag, 15. März, um 11.30 Uhr eröffnet.

Das Grußwort für Lüdenscheid spricht Bürgermeister Dieter Dzewas. Für die Gemeinde Schalksmühle wird Bürgermeister Jörg Schönenberg sprechen. Die Gemeinde ist finanziell zu einem erheblichen Teil daran beteiligt, dass das Werk des Schalksmühler Malers in dieser Form und aus Anlass des 75. Todesjahres des früh verstorbenen Künstlers gewürdigt werden kann.

Die Exponate stammen überwiegend aus dem Kunstmuseum Bochum, das den Nachlass Schmidhagens verwaltet. Die Einführung in die Ausstellung übernimmt Dr. Susanne Conzen. Sie wird den Werdegang des Künstlers beleuchten, aber auch seine Beziehung zu Käthe Kollwitz. Die Eröffnung der Ausstellung obliegt Museumsleiter Dr. Eckhard Trox. Der Eintritt zur Vernissage ist frei.

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