Städtebau-Wettbewerb: Dem Entwurf folgt die Realisierung

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Freuen sich über die ersten drei Preise: die Teilnehmer des städtebaulichen Wettbewerbs „Wohnen und Lernen im Quartier der Institute“, die von Martin Bärwolf (2.v.l.) und Stefan Schmidt vom Kunststoff-Institut (3.v.l.) ausgezeichnet wurden.

Lüdenscheid - Das Gesicht der Stadt verändert sich – und einen großen Anteil daran wird bald auch das Lüdenscheider Kunststoff-Institut haben: Wie berichtet, soll der Komplex zwischen der Karolinen- und Lutherstraße erweitert werden, wobei das „alte“ Technikum ausgebaut, das Angebot an Schulungsräumen, Labor- und Praktikumsplätzen erweitert und ein Wohnbereich entstehen soll.

Wie dies genau aussehen könnte, damit haben sich in den vergangenen Monaten fünf Architekten-Teams beschäftigt – jetzt wurden die drei Sieger im Rahmen einer kleinen Feierstunde ausgezeichnet.

Einstimmig war die Entscheidung der Jury, in der neben Vertretern der Stadt unter anderem auch Stefan Schmidt von der KIMW-Geschäftsführung vertreten war, für das Düsseldorfer Büro „H4A“ gefallen – nicht zuletzt, weil „die wirtschaftliche Umsetzung in drei Baustufen, die überzeugende Ergänzung des KIMW und die Formulierung einer zeitgemäßen Architektursprache die Erwartungen voll erfüllen“, wie es in der Beurteilung hieß.

Das Büro, das durch Prof. Klaus Legner, Judith Mischor und Lisa Dicke vertreten war, darf sich nun über ein Preisgeld in Höhe von 7500 Euro freuen – und die Chance, das Projekt auch in Zukunft begleiten zu dürfen. Denn, so betonte Stefan Schmidt, es soll keinesfalls beim Entwurf auf dem Papier bleiben, vielmehr möchten die Stadt – im Zuge der Denkfabrik – und das Kunststoff-Institut das Projekt Hand in Hand realisieren. Dabei hoffen die Verantwortlichen bei einer Investitionssumme von 4,8 Millionen Euro auf nicht unerhebliche Fördergelder – „doch auch ohne werden wir erweitern. Dann jedoch in kleineren Schritten. Denn wir brauchen das PTC-Gebäude mit seinen Schulungsräumen.“

Ebenfalls prämiert wurden am Mittwoch das Büro „bob-architektur“ aus Köln sowie „KKW Architekten“ aus Altena. Alle Beteiligten lobten denn auch die gute Zusammenarbeit, die nicht zuletzt der Wettbewerbsbetreuerin Catrin Kirchner vom Büro „scheuvens + wachten“ am Herzen lag. „Der Wettbewerb war ein kooperativ angelegtes Verfahren, in dem es uns wichtig war, den Dialog zu fördern. Denn nur so kann am Ende etwas Maßgeschneidertes entstehen.“

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