Fernwärme wird teurer

Stadtwerke übernehmen alte Verträge - Monate später wird Heizen im MK teurer

Energieversorger geht von durchschnittlich zwei Prozent Mehrkosten
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Energieversorger geht von durchschnittlich zwei Prozent Mehrkosten aus.

Die Stadtwerke Lüdenscheid haben zum 1. Januar 2021 das Fernwärmenetz in Lüdenscheid-Wehberg von der Fernwärmeversorgung Niederrhein übernommen und sind in die bestehenden Fernwärmeversorgungsverträge eingetreten. Nun steigen die Preise.

Lüdenscheid – Nachdem die Fernwärmeentgelte zwischenzeitlich zum 1. April 2021 gesunken waren, werden sie laut einer Mitteilung der Stadtwerke zum 1. Oktober um durchschnittlich zwei Prozent angehoben. Grund hierfür seien „die Entwicklungen der einzelnen Preisbestandteile“.

Die Stadtwerke erhöhen demnach die Netto-Arbeitspreise um rund 2,8 Prozent, die Grund- und Verrechnungspreise steigen um 1,1 Prozent. Für Kunden in Lüdenscheid-Wehberg ergibt sich daraus für typische Musterfälle eine Entgelterhöhung um durchschnittlich zwei Prozent.

Zudem enthält der bislang verwendete Gasindex mit der Preisanpassung zum 1. Oktober 2021 erstmalig CO2-Kosten aus dem Brennstoffemissionshandelsgesetz (BEHG). Zusammen mit der auf gleicher gesetzlicher Grundlage zum 1. Januar eingeführten „CO2-Tarifkomponente“ entsteht somit eine Doppelbelastung für die Fernwärmekunden. Um das zu vermeiden, stellen die Stadtwerke Lüdenscheid den Gasindex ab 1. Oktober auf einen CO2-neutralen Index um.

Auf Wunsch senden die Stadtwerke-Lüdenscheid ihren Kunden das neue Preisblatt mit den Allgemeinen Tarifbedingungen zu. Mit Ablesestand zum 1. Oktober können die Kunden der Stadtwerke den Zählerstand Fernwärme über das Onlinecenter www.stadtwerke-luedenscheid.de oder auch über die kostenfreie Service-Hotline (Tel. 08 00 / 1 57 10 00, Fax: 08 00 / 1 57 10 01) mitteilen.

Für weitere Fragen steht die Service-Hotline der Stadtwerke-Lüdenscheid für Privat- und Geschäftskunden (siehe oben) Verfügung.

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