Begrenzte Auflage

30. Stadtwerke-Kalender liegt vor

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Heiß begehrt und ab sofort erhältlich: der kostenlose Kalender der Stadtwerke in seiner 30. Auflage.

Lüdenscheid - Es ist der 30. Stadtwerke-Kalender, das Titelblatt ziert wieder Onkel Willi, die Macher plaudern bei der Vorstellung launig über Auswahlkriterien, Entscheidungshilfen und Materialmangel – und erwähnen ganz nebenbei: Es könnte der letzte Kalender gewesen sein.

Denn aufgrund der Finanzlage der Stadtwerke ist schon der Jubiläumskalender verspätet erschienen, die Auflage auf 15.000 Exemplare begrenzt. Auch deshalb appelliert Stadtwerke-Mitarbeiter Lars vom Brocke an die Kunden, die Kalender nur für den Eigenbedarf zu holen. Es gibt sie ab sofort kostenlos im Energietreff am Rathausplatz und am Nattenberg.

Grafisch aufgearbeitet von Stadtwerke-Mitarbeiterin Stephanie Salewski, gedruckt mit der speziellen Seltmann-Drucktechnik HD-grey – so entstand Lokalkolorit in Schwarz-Weiß. Neuerungen finden behutsam ihren Weg aufs Blatt – wie erstmals ein Symbol für Zeitumstellung.

Das Kalender-Trio vom Heimatverein – Gerd Geisel, Dietrich Leuthoff und Dieter Lohmann – haben wieder ein kundig kommentiertes Jahresbild gezeichnet. Auswahlkriterien sind die Jahreszeit, mal eine historische Anspielung auf ein wichtiges Ereignis im Kalenderjahr oder eine selten gesehene Perspektive. Generell, hieß es, werde es schwieriger, gute, zum Abdruck freie Bilder zu finden. Auch deshalb zieht’s die Macher gerne mal „raus in die Natur“, wie mit dem Februar-Bild zum Dickenberg, wo Anfang der 60er Jahre gerade das SOS-Kinderdorf gebaut wurde. St. Josef und Medardus ohne Turm, die Kerksighalle anfangs mit Turm, der Dammbau der Versetalsperre, einer von vielen Tante-Emma-Läden (am Buckesfeld) oder ein Markttag im August 1951, als einmal der Theodor-Schulte-Platz Marktplatz war. Der „richtige“ Marktplatz wurde für einen Umzug der Athleten zu den Deutschen Schwimmmeisterschaften im Freibad Nattenberg benötigt.

Der Kalender ist Kult, wissen die Stadtwerke-Mitarbeiter, die in den letzten Tagen viele Kunden vertrösten mussten. Manche sammelten ihn seit 30 Jahren, andere schickten ihn der Verwandtschaft im In- und Ausland. Angesichts der Begeisterung wäre ein Einstellung schade, findet die Runde. Und plant unverdrossen für Nr. 31. „Schön wär’s“, sagt Dieter Lohmann, „wenn wir von der Schar derer, die den Kalender nutzen, auch mal Bilder kriegen könnten.“ - sum

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