Stadtwerke investieren 1,5 Millionen Euro in Familienbad

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Zurzeit ruht die Baustelle wetterbedingt. Doch zur Eröffnung im Frühjahr werden die Außenanlagen des Familienbades komplett überarbeitet sein. Eingeschneit im Vordergrund ist das Nichtschwimmerbecken bereits zu erkennen.

LÜDENSCHEID - Wenn Besucher im Mai ins Familienbad am Nattenberg kommen, werden sie die Anlage kaum wiedererkennen. Die Stadtwerke gestalten den Außenbereich komplett neu.

Von Florian Hesse

1,3 Millionen Euro, mit Nebenkosten sogar 1,5 Millionen Euro steckt der regionale Energieversorger in den Freiluft-Bäderbereich. Kinder- und Nichtschwimmerbereich werden künftig getrennt. Vom alten, grünblau gekachelten großen Becken mit altersbedingt auch erheblichen Unterhaltungskosten ist zurzeit schon fast nichts mehr zu erkennen. Die beiden neuen Becken bestehen aus wetterfestem Edelstahl. Zum Teil sind die Elemente bereits verschweißt. Aktuell ruht die Baustelle allerdings wetterbedingt.

Edelstahl statt grüner Kacheln

Im Jahr 2008, als der Anbau eröffnet wurde, hatte man den Außenbereich nicht angefasst. In seiner jetzigen Form stamme er noch aus dem Jahr 1982, erläuterten im LN-Gespräch Friedrich-Wilhelm Schmidt-Werthmann, Abteilungsleiter Bäder, und Badleiter Jörg Hempel.

Das wird jetzt nachgeholt. Es gehe um den ersten Umbau und die größte Investition seit der Neueröffnung am Nattenberg, so Schmidt-Werthmann. Künftig rücke der Kinderbereich räumlich näher an das größere Nichtschwimmerbecken heran, was insbesondere Familien mit Kindern in unterschiedlichen Alterslagen entgegenkommen soll.

Sonnensegel über dem Kinderbecken

Statt des bisherigen Großbeckens wird das 30 bis 35 Zentimeter tiefe Kinderbecken ein Fläche von 200 Quadratmetern haben. Ein großes, dreieckiges Segel dient als Sonnenschutz für die Kinder. 400 Quadratmeter stehen im Nichtschwimmerbereich zur Verfügung bei einer Tiefe bis zu 1,30 Metern.In beiden Bereichen werden sprudelnde Wasserattraktionen eingebaut. Der Nichtschwimmerbereich sei so dimensioniert, dass es möglich sei, dort unter freiem Himmel auch Bahnen zu ziehen.

Um die neuen Becken unterzubringen, greifen die Stadtwerke auf die vorhandene Bausubstanz zurück. Der vorhandene alte Beckenrand wird waagerecht abgeschnitten und der bisherige Überlauf entfernt. Die neuen Becken werden so quasi in die alten gesetzt. Neu ist auch eine etwa zehn Meter lange Rutsche, die in den Hang hinein gebaut wird.

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