Stadt bleibt hart: Offizielle Abpfiff-Partys tabu

LÜDENSCHEID - Es bleibt wie es ist, die Stadtverwaltung bleibt hart: Keine offizielle Abpfiff-Party, aber auch kein Einschreiten gegen spontane Jubel-Treffen im Rosengarten.

Die Verwaltung beharrt auf ihrer Rechtsauffassung, dass Abpfiff-Partys, wie sie noch vor zwei Jahren im Rosengarten vor dem Brauhaus Schillerbad bei der Fußball-WM stattfinden durften, so nicht mehr genehmigungsfähig sind. Das ist die Antwort auf eine Anfrage, die die CDU-Fraktion in nicht öffentlicher Sitzung des Hauptausschusses an die Verwaltung gerichtet hat.

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Wie CDU-Fraktionschef Oliver Fröhling im LN-Gespräch sagte, machte der zuständige Beigeordnete Wolf-Dieter Theissen in seiner Antwort „einen klaren Unterschied zwischen einer Public-Viewing-Veranstaltung, wie sie in umliegenden Städten stattfindet, und eine Freiluft-Party nach den Spielen“. Auch die Polizei habe statt für eine „unübersichtliche Lage“ eher für eine zentrale Feier in einer Einzäunung plädiert, die man besser kontrollieren könne. Dies habe Brauhaus-Wirt Mehl aus organisatorischen und wirtschaftlichen Gründen abgelehnt.

Nun habe Mehl durch das Brauhaus-Open-Air-Festival schon sieben der vorgesehenen zehn Ausnahmegenehmigungen „verbraucht“, sagte Fröhling. Für den Fall, dass Fußballfans auch künftig aus den Kneipen zum Rosengarten ziehen, sehe die Verwaltung aber zunächst keinen Anlass zum Einschreiten. - omo

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