Josef Filippek neuer Sprecher der Linken

+
Die Landessprecherin der Partei Die Linke, Gunhild Böth, stellt die kommunalpolitischen Leitlinien vor. Dafür gab’s Präsente.

LÜDENSCHEID - Josef Filippek ist neuer Sprecher des Stadtverbands der Partei Die Linke. Auf der Mitgliederversammlung am Dienstagabend im Restaurant Nattenberg löste er Michael Thomas-Lienkämper ab. „Michael hat viel malocht, und wir danken ihm für seinen Einsatz. Da er auch Kreissprecher unserer Partei ist, hat er um Ablösung gebeten, denn das wird ihm sonst zu viel“, sagte Filippek.

Von Martin Messy

Der gesamte Vorstand des Stadtverbands wurde neu gewählt: Stellvertretender Sprecher ist Yasin Kut, die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit übernimmt Michael Thomas-Lienkämper, Schriftführer ist Thorsten Lange und Beisitzer Theo Klein. Alle Positionen wurden einstimmig besetzt.

„Das zeigt unsere Geschlossenheit, bei uns gibt es keine Grabenkämpfe“, freute sich Filippek über das Votum. „Nur wenn wir stark werden, können wir etwas erreichen. Daher muss es unser Ziel sein, bei den anstehenden Wahlen mehr Leute in den Rat der Stadt Lüdenscheid und in den Kreistag zu bekommen.“

In Lüdenscheid sind es zurzeit zwei, im Kreistag drei. Am 20. Februar sollen das Wahlprogramm vorgestellt und 24 Kandidaten für die Wahlbezirke benannt werden. Auch Thomas-Lienkämper appellierte an die Mitglieder, sich einzusetzen. „Helft mit! Wir müssen die Arbeit auf viele Schultern verteilen. Ab März werden wir mit Infoständen in der Stadt vertreten sein und Flyer verteilen. Ich kann nur sagen: Hintern hoch und rödeln!“

Yasin Kut erklärte, Die Linke stehe für Gerechtigkeit ein und beklagte das politisch einheitliche Bild im Rat. „Am Montag war Hauptausschusssitzung. Da waren sich alle einig. Das ist wie die Große Koalition in Berlin.“

Zuvor hatte Gunhild Böth, Landessprecherin der Partei, die vom Landesparteitag verabschiedeten kommunalpolitischen Leitlinien „Für soziale Gerechtigkeit und umfassende Demokratie“ mitgebracht.

„Die Stadt gehört den Bürger und nicht irgendwelchen Investoren. Wir treten für ein gutes Leben vor Ort ein, indem es ordentliche Arbeitsplätze und Bildungsangebote gibt. Kürzungen sind keine Lösung, die Einnahmen müssen verbessert werden. Wir wollen die Gesellschaft menschlicher machen. Vieles mag schwierig sein, aber wir sind bei der Linken und die haben doch Erfahrung mit schwierigen Dingen“, machte Gunhild Böth allen Mut.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das Login-Formular anmelden.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare