Stadtumbaubüro mit Sitz mitten im Quartier

Die „steg“-Raumplaner Karsten Hoeing (l.) und Erik Plöger (r.) stellten am Mittwoch ihr Konzept für das Stadtumbaubüro vor. Es soll die Attraktivität im Quartier Denkfabrik steigern, in der Mitte Verena Reuter von der Stadtverwaltung. Jens Holzrichter (l.), Vorsitzender des Bau- und Verkehrs-, und Stefan Pietzner, Vorsitzender des Planungs- und Umweltausschusses, begrüßen die Pläne.

LÜDENSCHEID ▪ Die Raumplaner Karsten Hoeing und Erik Plöger von der Stadterneuerungs- und Stadtentwicklungsgesellschaft NRW mbH, kurz „steg“, nehmen in den nächsten dreieinhalb Jahren eine wichtige Position im Projekt Denkfabrik am und um das Bahnhofsgelände ein.

Voraussichtlich im Juni werden sie ein Stadtumbaubüro an den Knapper Straße beziehen und dort eine wichtige Schnittstelle besetzen. Bis Ende 2015 wird auch der Förderzeitraum dauern, in dem Zuschüsse für eine Verschönerung der Hausfassaden- und Hofflächen und für Projekte aus den Reihen der Geschäftsleute an der Knapper Straße abgerufen werden können. 50 Prozent der Kosten werden über Zuschüsse – „keine Kredite“, wie die Regionale-Beauftragte Giuseppina Giordano betonte – finanziert, 50 Prozent müssen privat von den Eigentümern oder Geschäftsleuten investiert werden. Grundlage ist allerdings die Aufstellung eines Gesamtkonzepts.

„Durch die Anreizförderung, die als Hilfe zur Selbsthilfe zu sehen ist, erhoffen wir uns eine Initialzündung, die mehrere Projekte zur Attraktivierung des Quartiers anstößt“, sagte Planungsamtsleiter Martin Bärwolf bei der Vorstellung der „steg“-Raumplaner, die den Stadtumbauprozess begleiten und jeweils mittwochs und samstags Ansprechpartner für Bewohner, Gewerbetreibende und Akteure im Quartier sein werden. Noch wird ein möglichst barrierefrei zugängliches Ladenlokal gesucht. „Wir begehen damit bewusst auch neue Kommunikationswege“, betonte Giordano. „Sonst ging es immer aus dem Quartier Richtung Rathaus, jetzt liegt das Büro mitten im Quartier. „Wir wollen damit auch die Komplexität der Denkfabrik auflösen.“ Karsten Hoeing und Erik Plöger sehen einen weiteren Schwerpunkt ihrer Aufgabe, die sie am Mittwoch im Planungs- und Umweltausschuss vorstellten, gerade auch darin, für das Städtebau- und Bildungsprojekt über Info-Veranstaltungen und Flyer zu werben und die in Frage kommenden Akteure zu aktivieren. Dazu zählen auch Vereine und Verbände. Bis zur Büroeröffnung ist Verena Reuter bei der Stadt unter der Rufnummer 02 35 1/17 26 81 Ansprechpartnerin.

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