Stadtteilkonferenz am Honsel

Drei Optionen für die Albert-Schweitzer-Schule

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Das Gebäude der Albert-Schweitzer-Schule steht leer. Es gibt drei Optionen für eine weitere Verwendung.

Lüdenscheid - Die Mitgestaltung ihres Viertels liegt den Bürgern offensichtlich am Herzen. Das bewies die Resonanz bei der zweiten Stadtteilkonferenz am Honsel. Ein zentrales Thema an diesem Abend: die Zukunft der Albert-Schweitzer-Schule.

Rund 35 Teilnehmer waren zur zweiten Stadtteilkonferenz am Honsel erschienen. Deutlich mehr als bei der Premiere vor einem halben Jahr. Das freute auch Brigitte Klein von den Lüdenscheider Turbo-Schnecken, die die Runde moderierte. Das „Schneckenhaus“ an der Bräuckenstraße war dabei auch Schauplatz der Konferenz.

Ein zentrales Thema an diesem Abend: die Zukunft der Albert-Schweitzer-Schule. Der Schulstandort ist bekanntlich aufgegeben worden. Das gut erhaltene Gebäude steht leer. Nachdem klar ist, dass dort künftig weder Musik- noch Volkshochschule einziehen sollen, ergeben sich für den Komplex grundsätzlich drei Optionen. Das erläuterte Frank Kuschmirtz, Betriebsleiter der Zentralen Gebäudewirtschaft der Stadt, bei der Konferenz.

Starke Resonanz: Rund 35 Bürger waren zur zweiten Honseler Stadtteilkonferenz erschienen. Dabei ging es auch um die Spielplatz-Situation im Quartier.

Konkret sind das: eine Eigennutzung durch die Stadt, eine Vermietung oder der Verkauf an einen Investor. Letzes dürfte dann wohl – das sagt auch Kuschmirtz – Abriss, Vermarktung und Neubebauung zur Folge haben. Viele Bürger des Stadtteil scheinen dabei durchaus schon zu ahnen, dass die Vermarktung die wahrscheinlichste Variante sein wird. Wenn denn ein Investor auftauchen sollte.

Sollte es aber tatsächlich zu einem Abriss kommen, stellen sich weitere Fragen. Vor allem die: Was passiert mit der noch stark genutzten Turnhalle neben dem Schulgebäude? Kann sie einem Zugriff eines möglichen Investors entzogen werden? Das wünschen sich jedenfalls die Bürger? Nicht ohne Grund. So trainieren allein schon 18 Sportgruppen vom LTV regelmäßig in der Halle. Ein Bürger fasste es so zusammen: „Das Verschwinden der Halle wäre ein Verlust für den Stadtteil.“ Und als erhaltenswert sehen die Anwohner auch den Bolzplatz an der Kaiserallee, über dessen Zukunft ebenfalls häufiger spekuliert wird. -dt

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