Mit 100 Mitarbeitern und 70 Fahrzeugen

Stadtreinigung im MK sieht sich für Winterdienst gut gerüstet

Es wird kälter in Lüdenscheid und damit steigt auch die Glättegefahr auf den Straßen. Der Stadtreinigungs-, Transport und Baubetrieb Lüdenscheid (STL) ist deswegen wieder vermehrt mit seinen Streufahrzeugen gefragt. Vom Recycling-Hof werden bei entsprechender Wetterlage in den Morgenstunden 70 Fahrzeuge und 100 Mitarbeiter losgeschickt.

Lüdenscheid – Sie sind nicht nur auf dem Streuwagen, sondern auch zu Fuß mit Kehrblech und Salzstreuer unterwegs. Am Montag kamen die Fahrzeuge zum ersten Einsatz der neuen Wintersaison. „Es verlief alles problemlos“, sagt Andreas Fritz, stellvertretender Werkleiter des STL.

Stadt Lüdenscheid
Landkreis Märkischer Kreis
Einwohner 72.313 (Stand Januar 2020)

Bereits seit dem vergangenen Jahr arbeitet der STL mit einem neuen Streuwagen, der alle Hauptverkehrsverbindungen sowie die Zufahrten zu den Krankenhäusern abfährt. Die Besonderheit: Dieser Streuwagen trägt keinen Trockensalz auf die Straßen, sondern Feuchtsalz. „Der Vorteil ist, dass das Feuchtsalz besser haftet und im Gegensatz zum Trockensalz nicht von der Straße weggeweht wird“, führt Fritz einen Vorteil der neuen Variante auf.

Stadtreinigung im MK sieht sich für Winterdienst gut gerüstet: Feuchtsalz besser als Trockensalz

Allerdings kann das Feuchtsalz nur bei Temperaturen bis zu - 6 Grad Celsius eingesetzt werden, um die Glättebildung zu verhindern. Sollte es kälter werden, wird ein Mix aus Feuchtsalz und Streusalz auf die Straßen verteilt. „Wenn wir einen Einsatz fahren, verstreuen wir insgesamt 100 Tonnen Salz“, sagt Fritz und kann auch direkt die Nachfrage beantworten, ob sie ausreichend Salz für die kalte Jahreszeit in der Hinterhand haben. „Wir haben einen ordentlichen Puffer.“

Mit Hinblick auf Corona wurde bereits im November die Müllentsorgung zum Nattenberg ausgelagert (wir berichteten), um den Winterdienst am Recycling-Hof zu gewährleisten. Vor Ort werden die Streuwagen im Einbahnstraßenverkehr beladen. Auch das Büro für den Winterdienst ist in diesem Jahr in ein Nebengebäude ausgelagert. „Wir versuchen, die Ansteckungsgefahr so gering wie möglich zu halten, um den Betrieb aufrecht zu halten“, sagt Fritz.

Rubriklistenbild: © Henrik Wiemer

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