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Die erste Begehung der Lichtrouten

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Von: Ulf Schwager

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Gemeinsam mit Stadtführer Daniel Loos gingen die Lichtrouten-Helfer die erste Wegstrecke ab, um den zeitlichen Ablauf kennenzulernen. © Schwager

Lüdenscheid - Erstmals haben ehrenamtliche Helfer der „Lichtrouten“ die Wegstrecken zwischen den geplanten Installationen erkundet. Es ging darum, Entfernung und zeitlichen Aufwand zwischen den einzelnen Stationen einzuschätzen und auch die Örtlichkeiten kennenzulernen.

Die Lüdenscheider Stadtmarketing GmbH hatte diese „Tour de Lux“ initiiert. Wie Katja Schlorff (LSM) erläuterte, seien „viele neue Leute bei den Lichtrouten dabei, davon eine ganze Reihe ohne nennenswerte Ortskenntnis.“ Tags zuvor gab es für die Ehrenamtlichen noch einen Workshop mit den künstlerischen Leitern der „Lichtrouten“, Bettina Pelz und Tom Groll.

Ein großer Teil der Helfer versammelte sich vor dem Rathaus, von da ging es erst einmal in Richtung Bahnhof. Stadtführer Daniel Loos, ebenfalls Lichtroutenhelfer, gab Einheimischen wie auch Zugezogenen und Studenten, die außerhalb der Stadt leben auf Schritt und Tritt Einblicke in die Historie der Stadt, verwies auf künstlerische Beleuchtung von Gebäuden, dauerhafte Installationen. Auch für die Verständigung untereinander gab es Hilfestellung: Während die einen „Sauerlandcenter“ sagen, sprechen Lüdenscheider von „ehemals Deschauer“.

Kommen Fragen Einheimischer, dann wissen die Ehrenamtlichen auch, welcher Ort mit der Nennung historischer Bezeichnungen gemeint sein mag. Dieser lockere Einstieg in die Erstbegehung für die Lichtrouten hatte laut Schlorff auch den gewünschten Effekt, dass sich die Helfer untereinander besser kennenlernen. Es sei ein „geselliges Miteinander“, bei dem man sich als Team finden könne. Der Weg zu den Orten, an denen Lichtkunst zu sehen sein wird, dauerte an die zwei Stunden.

Vom 28. September bis 7. Oktober finden die Lichtrouten statt. Bereits zum 8. Mal wird die Stadt zur Ausstellungsfläche für Lichtkunst. Ob Projektionen an Gebäuden oder Lichtinszenierungen, die bisher unbekannte Orte neu erstrahlen lassen – die Besucher erwartet bei freiem Eintritt an zehn Abenden eine atmosphärisch dichte, spannende Entdeckungstour durch die Stadt. Im Jubiläumsjahr liegt der Schwerpunkt in der Alt- und Oberstadt.

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