Stadtfrauen wollen Spenden breiter streuen

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Präsente und Urkunden erhielten die Jubilare: Anny Wehner, Gerda Dörnen und Edeltraud Georgi (40 Jahre); Rosemarie Henke und Brunhilde Tusch (30 Jahre); Barbara Schirp, Helga Rosenberg, Traudel Bergner, Inge Koord, Anneliese Hellfeier, Sieglinde Selse, Ursula Krieger, Lieselotte Nau, Elisabeth Weigel, Margret Reininghaus und Marianne Löber (20 Jahre).

LÜDENSCHEID  - Der Lüdenscheider Stadtfrauenverband hat wieder eine 1. Vorsitzende. Anita Stahl, bislang als 2. Vorsitzende kommissarisch in der Leitungsfunktion, wurde bei der Jahreshauptversammlung mit den Stimmen aller 154 anwesenden Mitglieder gewählt. Ebenso deutlich wiedergewählt wurde Kassiererin Ursula Arnswald.

Mit großem Beifall würdigten die Anwesenden die Aussage von Anita Stahl, dass sie die Wahl annimmt. Sie hatte den Verband bereits seit dem überraschenden Rückzug von Elisabeth Lange kommissarisch geführt. Die neue Vorsitzende kündigte an, dass bei den Monatsversammlungen künftig neben den Referenten immer auch wohltätige Einrichtungen aus Lüdenscheid und Umgebung die Gelegenheit bekommen, sich und ihre Arbeit vorzustellen. Gerade kleinere Organisationen, die sonst weniger Aufmerksamkeit bekommen, möchte die Vorsitzende in den Blick nehmen. Sie erhielt große Zustimmung für ihren Vorschlag, die Spenden der Stadtfrauen künftig auf mehr Einrichtungen zu verteilen. „Wir möchten etwas für die Gemeinschaft tun“, begründete Anita Stahl den Vorstoß. Den Anfang machte am Mittwoch Beate Kolb, die mit dem „Schneckenhaus“ als Teil der Arche eine Trauergruppe für Kinder betreut. Sie freute sich über 500 Euro.

Schriftführerin Ingrid Wiesner präsentierte den Jahresrückblick und nannte die aktuelle Zahl von 394 Mitgliedern – darunter sei ein Mann. Anita Stahl versprach außerdem für 2015 „einen schönen Nachmittag“, um das 60-jährige Bestehen des Verbandes zu feiern.

Eine Ehrenurkunde gab es bei der Versammlung für Ursula Arnswald, die seit 25 Jahren Kassiererin im Stadtfrauenverband ist.

An die Jahreshauptversammlung schloss sich die „Geburtstagsfeier“ der Stadtfrauen an. Ein buntes Programm dafür gestalteten der Chor Vocalia sowie Moderatorin Silvia Rewig, die bei Sketchen von Otti Weidehoff und Ursel Rohmert unterstützt wurde.

Neben Chorleiterin Ursel Rohmert selbst, die genau am Mittwoch Geburtstag hatte, wurden diejenigen Mitglieder gefeiert, die im Lauf des vergangenen Jahres einen besonderen Geburtstag hatten: Helga Pontner, Hildegard Schlipper, Charlotte Müller, Charlotte Tacke, Margot Rohde und Monika Schulz. - Von Bettina Görlitzer

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