Stadtfrauen spenden 1000 Euro für Kinderhospiz

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Reinhard Pohlmann referierte über Chancen des Älterwerdens. ▪

LÜDENSCHEID ▪ 1000 Euro – das ist der Erlös aus dem letztjährigen Picknick des Lüdenscheider Stadtfrauenverbandes und dem Verkauf von Arbeiten des Kreativkreises. Bei der ersten Monatsversammlung des neuen Jahres überreichten die stellvertretende Vorsitzende Anita Stahl und Kassiererin Ursula Arnswald am Mittwoch einen symbolischen Scheck an Marion Riese vom Kinderhospiz Balthasar in Olpe. Traditionell spenden die Stadtfrauen ihre Erlöse an wohltätige Zwecke, vielfach ans Kinderhospiz.

Um „Rahmenbedingungen für eine gutes Leben im Alter“ drehte sich am Mittwoch der Vortrag. Unter dem Titel „Mit 66 Jahren, da fängt das Leben an“ referierte Dipl. Sozialwissenschaftler Reinhard Pohlmann, Abteilungsleiter für Seniorenarbeit der Stadt Dortmund, unter anderem über die Chancen und Möglichkeiten, aber auch über die neuen Herausforderungen, die sich aus einer älter werdenden Gesellschaft ergeben. Sicherlich seien der Bedarf an Pflegeplätzen und an Hilfen, beispielsweise um möglichst lange in den eigenen vier Wänden bleiben zu können, ein Aspekt. Als Beispiele aus Dortmund führte er an, dass es wichtig sei, innerhalb der jeweiligen Wohnquartiere Angebote zu schaffen, so etwas wie Nachbarschaftshilfe beim Einkaufen.

Aber Pohlmann betonte vor allem auch die Chancen, die mit der gestiegenen Lebenserwartung einhergehen. „Die meisten älteren Menschen sind bis an ihr Lebensende gar nicht auf Pflege angewiesen“, verwies der Referent auf aktuelle Zahlen. Stattdessen gebe es „1000 Möglichkeiten“ für bürgerschaftliches Engagement, wie es ja auch die Stadtfrauen in ihrem Verband leisteten. ▪ gör

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