35. Stadtfest diesmal „mit T-Shirt-Wetter“

Die Living Planet Band überzeugte beim Stadtfest im vergangenen Jahr und wurde von Organisator und Planer Wolfgang Löhn daher gleich noch einmal verpflichtet.

LÜDENSCHEID ▪ Auch wenn‘s bereits das 35. Stadtfest ist, kann Planer und Organisator Wolfgang Löhn doch mit einer Premiere aufwarten: „In den Sommerferien habe ich das Programm noch nie vorgestellt.“ Denn kaum sind die Sommerferien zu Ende, geht am 10. und 11. September einmal mehr das zentrale Lüdenscheider Fest schlechthin über die Bühne. Der Stadtfestbeauftragte des Heimat- und Geschichtsvereins freut sich, dass wieder einmal rund 90 Vereine mitmachen, einige zum ersten Mal und acht, die zwar mit einem Programmbeitrag dabei sind, aber keinen eigenen Stand haben.

Fast baustellenfrei dürfte diesmal das Stadtfest sein, sagt Löhn vorsichtig: „Man weiß ja nie, was noch kommt, aber es sieht zurzeit ganz gut aus.“ Seit 2003 hatten immer wieder Umbauarbeiten an oder auf Rathaus- und Sternplatz berücksichtigt werden müssen. 2004 war sogar ein Umzug zum Sauerfeld notwendig. Aber das ist Geschichte. Der Blick geht nach vorn. In gut zwei Wochen ist es schon so weit. Auf drei Bühnen spielt sich ein abwechslungsreiches Programm mit Tanz und Gesang ab. Apropos Gesang: Für rockige Klänge auf der traditionellen Open-Air-Party am Samstag auf dem Rathausplatz sorgt erneut die Living Planet Band. „Die Rheinländer haben beim letzten Mal überzeugt und sind richtig gut angekommen“, begründet Löhn die Wiederholung. Vor mehreren Jahren war auch schon einmal Thomas Gerdiken da. Blues und Swing spielt der „Prince of New Orleans Piano“ und ist inzwischen sogar zum Ehrenbürger von New Orleans ernannt worden. Auch eine Delegation aus der Partnerstadt Romilly wird neben dem Rathauseingang mit einem Stand vertreten sein und „Leckerchen“ verkaufen, hofft der Stadtfest-Macher, denn Romilly-sur-Seine liegt ja nun einmal in der Champagne.

Die Fete dauert erneut bis 1 Uhr. Am Sonntag geht’s mit vielen Programmpunkten und natürlich dem Flohmarkt weiter. Wettertechnisch ist Wolfgang Löhn ganz optimistisch: „Diesmal gibt’s T-Shirt-Wetter.“

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