Drei Personen ins Freie geführt / Ursache noch nicht ermittelt

Dachstuhlbrand in Lüdenscheid zum Glück weniger schlimm als befürchtet

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[Update] Lüdenscheid - Für die Feuerwehr Lüdenscheid ist am Freitagabend um 20.13 Uhr Stadtalarm ausgelöst worden. Von der Heedfelder Straße war ein Dachstuhlbrand in einem Mehrfamilienhaus gemeldet worden.

Schnell aber war klar: Alles war zum Glück viel weniger gravierend als zunächst angenommen. Verletzt wurde niemand, drei Personen wurden ins Freie geführt. Ordnungsamt und Polizei waren ebenfalls vor Ort.

Ausgebrochen war das Feuer im Toilettenbereich im nur teilweise ausgebauten Dachgeschoss. Möglicherweise könnte eine Zigarette Ursache gewesen sein, hieß es. Die Polizei bezifferte den Sachschaden auf rund 50.000 Euro.

"Es handelt sich um ein bestätigtes Feuer", hatte es zunächst aus der Feuerwehr- und Rettungsleitstelle des Märkischen Kreises in Lüdenscheid geheißen. Sämtliche Löschzüge der Feuerwehr Lüdenscheid waren deshalb alarmiert worden - in Summe etwa 60 Feuerwehrkräfte.

Die Feuerwehr wollte auf Nummer sicher gehen, weil gerade bei der aktuellen Wetterlage Einsätze unter Atemschutz besonders beschwerlich sind und die entsprechenden Wehrleute zeitnah durch ausgeruhte Kräfte abgelöst werden müssen.

Schnell war die Lage unter Kontrolle. Die Einsatzkräfte der Feuerwehr machten sich daran, mögliche Glutnester aufzuspüren. Dazu wurden auch Teile des Daches geöffnet.

Zumindest war die anfängliche Rauchentwicklung offenbar durchaus enorm. Diese aber ließ auch schnell wieder nach: Aus der 600 bis 700 Meter Luftlinie entfernten Leitstelle habe man beispielsweise keine Rauchsäule sehen können.

Die Feuerwehrkräfte kontrollierten auch die Nachbargebäude. Hier war kein weiteres Eingreifen erforderlich. Am Ende verlief der Einsatz damit sehr viel glimpflicher als zunächst befürchtet.

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