Stadt schreibt Wettbewerb für Gestaltung des Brückenplatzes aus

Im Rahmen eines Ideenwettbewerbs soll sich herausstellen, wie der „Brückenplatz“ zwischen Fachhochschule und Phänomenta aussehen soll.

LÜDENSCHEID - Nachdem das Land NRW im Rahmen der Regionale 2013 entsprechende Finanzmittel aus der Städtebauförderung bewilligt hat, führt die Stadt Lüdenscheid nun den ersten städtebaulichen und baulichen Wettbewerb für die Gestaltung des Denkfabrik-Areals am Bahnhof durch.

Für das Frühjahr 2012 sind nach einer Mitteilung der Stadtverwaltung insgesamt 20 Planungsteams eingeladen, Planungsvorschläge für die Gestaltung des „Brückenplatzes“ zwischen der neuen Fachhochschule und der Phänomenta zu erarbeiten. Im Februar können sich die Bürgerinnen und Bürger dann im Rahmen einer öffentlichen Info-Veranstaltung selbst ein Bild von den Entwürfen machen.

„Die Aufgabe des Wettbewerbs beinhaltet die Gestaltung der Vorplätze an der Fachhochschule und an der Phänomenta, der Straßen rund um die Phänomenta und vor allem die Gestaltung einer attraktiven Fußgängerbrücke über die Bahngleise sowie ein überzeugendes Lichtkonzept“, erläutert Lars Bursian, Fachdienstleiter Stadtplanung. „Darüber hinaus sollen auch Vorschläge zur äußeren Gestalt des geplanten benachbarten Parkhauses eingebracht werden“, ergänzt Stadtplanerin Heike Müller, die den Wettbewerb federführend durchführen wird. Die Organisation der Durchführung ist dabei genau geplant: Fünf Teilnehmer wurden im Vorfeld benannt und zum Wettbewerbsverfahren eingeladen. Weitere 15 Teilnehmer mit geeigneter Quali-fikation werden nun über ein Bewerbungs- und Losverfahren gesucht. Bewerbungsschluss ist der 31. Januar, 17 Uhr. Nach der öffentlichen Info-Veranstaltung im Februar wird eine Jury Ende Mai über die Entwürfe entscheiden. Müller: „Dieser gehören hochkarätige Fachleute aus Bau und Architektur sowie Mitglieder der Regionale-Agentur, der Verwaltung und der Politik an.“Die Planungen auf Papier sollen auch tatsächlich Realität werden. „Die Gestaltung der öffentlichen Räume und die Fußgängerbrücke sollen von einem der Wettbewerbssieger weiter bearbeitet und umgesetzt werden“, so die Cheforganisatorin. Und ihr Kollege Lars Bursian ergänzt: „Wir erhoffen uns hochwertige Entwürfe, die die städtebauliche Entwicklung des Quartiers qualitativ voranbringen. Dieser Wettbewerb ist nur möglich, weil das Land NRW und der Bund ihn mit 80 Prozent fördert.“

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