Stadt plant zweite Ausbildungsmesse

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Werben für die Ausbildungsbörse: (von links) Jessica Schmidt und Winfried Lüttke-Dartmann (Kinder- und Jugendförderung), Dirk Aengeneyndt und Peter Treu (Wirtschaftsförderung) und Jörg Marré (LSM). ▪

LÜDENSCHEID ▪ 57 Aussteller an 55 Ständen, dichter Trubel im Kulturhaus, als sich Schüler, Lehrer und Eltern über Berufe informierten: Nach der gelungenen Premiere im vergangenen Jahr, soll es am 25. September eine neue Auflage der Ausbildungsmesse geben. Mehr als 550 Ausbildungsbetriebe in Lüdenscheid erhalten in den nächsten Tagen Post von der Stadt mit einer entsprechenden Einladung.

Bürgermeister Dieter Dzewas warb gestern gemeinsam mit Dirk Aengeneyndt und Peter treu von der Wirtschaftsförderung der Stadt, Jessica Schmidt und Winfried Lütke-Dartmann von der Kinder- und Jugendförderung sowie Jörg Marré, Geschäftsführer der Lüdenscheider Stadtmarketing-Gesellschaft (LSM), für die Ausbildungsmesse. Sie soll erneut Schülern, Lehrern und Eltern die Gelegenheit geben, sich über die Berufschancen in der Region zu informieren. Firmen haben im Gegenzug die Möglichkeit, sich und ihre Berufe bekannter zu machen. Wie schon bei der Premiere soll auch diesmal möglichst die gesamte Bandbreite der Ausbildungsberufe in der Region vorgestellt werden. Dzewas lud Firmen ausdrücklich ein, sich auch zu branchenspezifischen Gemeinschaftsständen zusammenzutun. „Wir haben lieber kleinere Stände und dafür viele Berufe.“

Das Konzept habe sich bewährt, betonte Lütke-Dartmann, deshalb sollen höchstens noch „einzelne Stellschrauben“ neu justiert werden. Terminiert ist die Messe von 8 bis 18 Uhr. Der Vormittag soll wie gehabt den Schulklassen aus den neunten Jahrgängen vorbehalten sein, die sich überhaupt erstmal über Berufe orientieren können. Betriebe sollen direkt auf Praktikumsplätze angesprochen werden können. Nachmittags wäre dann für alle Interessierten geöffnet, um vor allem Schülern der zehnten Klassen und der Oberstufen sowie ihren Eltern, zu präsentieren, wo welcher Beruf ausgebildet wird.

Dzewas und Treu hoben die Bedeutung einer solchen Messe für den Industriestandort hervor: Kontinuierlich weiter sinkende Schülerzahlen machten es notwendig, Schüler und Arbeitgeber zusammenzubringen. Auch für Marré ist die Messe als Engagement für den Nachwuchs ein wichtiger Standortfaktor für die Attraktivität der Region. Das kommt auch bei den Unternehmen an, die um Fachkräfte ringen: Aengeneyndt zitierte zufriedene Aussteller, die die Möglichkeit, sich zu präsentieren, schätzten und es gleichzeitig mochten, „auf ungewöhnliche Weise auf Tuchfühlung mit dem Nachwuchs, Eltern und Lehrern“ zu gehen. Besonders gut angekommen seien Stände, wo selbst Auszubildende präsent gewesen seien.

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