Ärger an der Hohfuhrstraße

Stadt plant härteres Vorgehen gegen notorische Falschparker

Geparkte Autos im Halteverbot
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Falschparker sorgen auf der Hohfuhrstraße fast regelmäßig für brenzlige Situationen.

Plädoyer für härteres Durchgreifen: Die Verkehrssituation auf der Hohfuhrstraße vor der Einmündung Sauerfeld ist für Autofahrer höchst unbefriedigend.

Lüdenscheid - „Trotz des eingeschränkten Halteverbots ist der Bereich ständig zugeparkt“, erklärte CDU-Ratsherr Ralf Schwarzkopf am Mittwoch im Bau- und Verkehrsausschuss.

Durch die vergleichsweise geringe Straßenbreite und den begrünten Fahrbahnteiler im Einmündungsbereich machen dort abgestellte Autos einen Begegnungsverkehr kompliziert. Schwarzkopf: „Passanten, die zum Beispiel aus der Kneipe im Sauerland-Center kommen und zum Sauerfeld oder in den Fußgängertunnel wollen, müssen zwischen geparkten Autos hindurch auf die Fahrbahn. Das halte ich für eine Gefährdung.“

Dabei hat der CDU-Politiker besonders einen notorischen Falschparker im Auge. „Das ist immer derselbe, der hat bestimmt schon 99 Knöllchen bekommen, aber das ist ihm offenbar egal.“ Er habe den Eindruck, das Ordnungsamt habe nach dem Motto „Da kann man nix machen“ längst kapituliert.

Sogar gegenüber werde schon vereinzelt geparkt – im absoluten Halteverbot. „Wenn im Sauerland-Center mal etwas passieren sollte, kommen die Einsatzwagen der Feuerwehr da nicht durch.“

Planungschef Martin Bärwolf kündigte spontan an, die Möglichkeiten der Stadt zu prüfen, um die Sicherheit von Autofahrern und Fußgängern gewährleisten zu können. Das Stichwort Feuerwehr könnte zur Lösung des Problems beitragen.

Denn wenn es um Gefahr für Leib und Leben von Bürgern gehe und Flächen für die Feuerwehr freigehalten werden müssen, bleibt es nicht beim Knöllchen für Falschparker. Dann kommt ein Abschleppwagen – auch für den Wagen des notorischen Wiederholungstäters.

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