Stadt sucht Träger für zwei weitere Kitas

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Für die neue Kindertagesstätte, die in der Kluser Straße Platz finden soll, wird noch ein Träger gesucht.

LÜDENSCHEID - Die zuständigen Experten des Jugendamtes suchen derzeit Träger für zwei weitere neue Kindertagesstätten. Neben dem Haus an der Brüderstraße 41/43 sollen auch an der Freiherr-vom-Stein-Straße im ehemaligen Domizil des Kinderschutzbundes und in der Kluser Schule neue Kindertagesstätten entstehen.

Mehrere Bewerber haben sich nach LN-Informationen gemeldet. Bei der Brüderstraße waren es neben der Johanniter-Unfallhilfe die Arbeiterwohlfahrt (Awo) und der Verein Elterninitiative Kinderland. Die Verwaltung begründet die Entscheidung für die Johanniter damit, dass der Verband, der derzeit Träger von 46 Einrichtungen in Nordrhein-Westfalen ist, über ausreichende Erfahrung und Fachkompetenz beim Betrieb von Kindertagesstätten verfügt. Aufgrund der weiteren Trägerschaften sei er in der Lage, die erforderlichen konzeptionellen Anforderungen, auch in Bezug auf die U3-Betreuung auf auf die Belange der Betreuung von Kindern mit Migrationshintergrund zu erfüllen.

Weiter heißt es: „Aufgrund der nicht weit entfernt im Innenstadtbereich bestehenden Kindertagesstätte Mittelstraße kann davon ausgegangen werden, dass der Träger auch in der Brüderstraße von der Wohnbevölkerung gut angenommen wird. Mit der Übertragung einer weiteren Trägerschaft kann darüber hinaus die Fortführung der bisher erfolgreichen und verlässlichen Arbeit dieses Trägers ins Lüdenscheid dauerhaft gesichert werden. Unter Berücksichtigung der Gesamtheit aller Aspekte ist der Johanniter-Unfallhilfe e.V. der am besten geeignete Bewerber um die Trägerschaft.“

Die jährlichen Aufwendungen für den Betrieb der Kindertagesstätte Brüderstraße beläufen sich nach Angaben der Verwaltung auf 323.000 Euro. Die Aufwendungen setzen sich zusammen aus der Summe der Kindpauschalen und den zusätzlichen Zuschüssen der Stadt. Vermindert werden diese um Elternbeiträge (rund 47.000 Euro) und Landeszuweisungen zu den Kindpauschalen in Höhe von 113.000 Euro.

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