Vertrag unterstreicht gute Kooperation

LÜDENSCHEID ▪ Menschen und Arbeit zusammenbringen, die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen am Standort Lüdenscheid verbessern und sich gemeinsam für die Zukunft aufstellen – diese Ziele verfolgen die Vertreter der Stadt Lüdenscheid sowie der Bundesagentur für Arbeit Iserlohn. Und das nicht erst seit gestern, wie Bürgermeister Dieter Dzewas und Karin Käppel, Vorsitzende der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit in Iserlohn, betonten. Dennoch untermauerten die Akteure ihre Bemühungen jetzt mit der Unterzeichnung einer Kooperationsvereinbarung.

„Der für die Märkische Region prognostizierte demographische Wandel macht verstärkte Anstrengungen zur Deckung des Fachkräftebedarfs notwendig. Um diese Aufgabe erfüllen zu können, ist die vertrauensvolle und unkomplizierte Zusammenarbeit mit Netzwerkpartnern eine wichtige Voraussetzung“, heißt es in dem Vertrag, der die Verantwortlichen von der Wirtschaftsförderung der Stadt und der Agentur für Arbeit noch enger verbinden soll. „Dieser enge Verbund ist für die Zukunft ganz wichtig und unabdingbar“, betonte Käppel und verwies auf die Notwendigkeit von Fachkräften vor Ort.

Bürgermeister Dieter Dzewas und Karin Käppel, Vorsitzende der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit, unterzeichneten die Kooperationsvereinbarung.

Um bei Bedarf schneller handeln zu können, soll beispielsweise die Arbeitsagentur über geplante Ansiedlungs- und Erweiterungsprojekte frühzeitig informiert werden. Im Gegenzug stellt diese Kontakte zu anderen regionalen und bundesweit agierenden Partnern her und sagt ihre Unterstützung bei Projekten der Stadt im Bereich Aus- und Weiterbildung zu. Aber auch bei der allgemeinen Darstellung des regionalen und lokalen Arbeits- und Ausbildungsmarktes, primär für Marketingzwecke, wollen die Verantwortlichen noch enger zusammenarbeiten.

Denn dass bereits jetzt gute Kontakte bestünden, das betonten beide Seiten. Dieter Dzewas hob dabei vor allem den Entwicklungsprozess hervor, den die Agentur für Arbeit erfolgreich bewältigt habe. Und Käppel wiederum betonte, dass die Agentur trotz dieser Weiterentwicklung nach wie vor breit aufgestellt sei. ▪ kes

Rubriklistenbild: © K. Zacharias

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