Novum in Lüdenscheid

Stadt gibt Standorte des Radarwagens bekannt

Die Polizei macht‘s schon, jetzt auch die Stadt: Sie gibt bald die Standorte ihres Radarwagens bekannt.

LÜDENSCHEID ▪ Die Polizei macht’s schon seit rund einem Jahr - jetzt folgt auch die Stadt und gibt die Standorte bekannt, an denen Woche für Woche der städtische Radarwagen steht.

Martina von Schaewen, Leiterin des Fachdienstes Öffentliche Sicherheit und Ordnung, erklärte am Dienstag auf LN-Anfrage: „Wir wollen damit nochmals signalisieren, dass die Messungen des städtischen Radarwagens keine Abzocke sind, sondern es die Autofahrer selbst in der Hand haben, die Zahlung von Bußgeldern zu vermeiden. Wir sind momentan dabei, eine entsprechende Auflistung zu erstellen und sie dann Woche für Woche öffentlich zu machen. Somit werden die Lüdenscheider in Kürze wissen, wo der städtische Radarwagen steht und können sich entsprechend darauf einrichten. Dabei werde der Bezirk genannt, nicht der genaue Standort. Ähnlich geht bekanntlich auch schon die Kreispolizeibehörde vor, die Tag für Tag die Messstellen veröffentlicht und die auch auf der Kreisseite der Ausgaben des Märkischen Zeitungsverlages (MZV) zu finden sind.

„Es wird sich nach wie vor nichts an den Einsatzschwerpunkten, die auch bisher schon gegolten haben, ändern“, sagt von Schaewen. Innerhalb des Stadtgebietes wird der Radarwagen also gerade vor Schulen, Altersheimen und Kindergärten aufgestellt sein oder an Standorten, wo erhöhte Unfallgefahr herrscht. Die Stadt hat im Gegensatz zur Polizei nur einen städtischen Radarwagen zur Verfügung, dessen Einnahmen im vergangenen Jahr bei 352 000 Euro lagen. Die Autofahrer haben es jetzt bald noch mehr in der Hand, diesen Betrag zu senken.

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