Stadt bleibt bei Lärmwerten für LSG-Kirmes am Loh

70 Dezibel, in der Spitze auch 90: Mit diesen Lärmwerten will es die Stadt bei der ersten Zehn-Tages-Kirmes am Loh versuchen, die vom 1. bis 10. Juli 2011 stattfinden soll.

LÜDENSCHEID - „Die Sorgen von 86 Anwohnern des Schützenplatzes Loh“ machte gestern Abend vor dem Stadtrat Anlieger Achim Sieburg deutlich: Er appellierte an die Politiker, den am Ende gefassten Beschluss zum Lärmschutz für die geplanten Schützenfest-Kirmes der LSG vom 1. bis 10 Juli 2011 nach Recht und Gesetz enger zu fassen.

Dass dies nicht geschah, war der Erläuterung von Ordnungsdezernent Wolff-Dieter Theissen geschuldet. Er erklärte, dass sich die Stadt bei der ersten Festlegung von Lärmgrenzen für die Kirmes an die Freizeitlärm-Richtlinie des Landes gehalten habe. Demnach dürfen Ausnahmegenehmigungen wie hier bis 70 Dezibel, in der Spitze auch bis 90 Dezibel erteilt werden. 70 Dezibel, so Theissen, entsprächen etwa dem Verkehrslärmpegel der Weststraße vor Einbau des Flüsterasphalts. Bei der Verkehrsregelung habe die Stadt die Idee verworfen, die Saarlandstraße abzubinden, weil dies auch Anlieger träfe.

Im Übrigen sei das Ganze nur ein einjähriger Versuch, von dem man hoffe, dass er gutgeht. Danach sei eine Manöverkritik geplant. Die Politik zeigte sich damit einverstanden.

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