Staberg-Pausenhalle kommt

Die Staberg-Pausenhalle soll im nächsten Sommer fertiggestellt sein – für dann 1,4 Millionen Euro.

LÜDENSCHEID - Ohne weitere Diskussionen und meist einstimmig fasste der Stadtrat am Montag zahlreiche Beschlüsse: Bei der Staberg-Pausenhalle, die nun doch für 1,4 statt der ursprünglich geplanten Million Euro gebaut wird, gab es allerdings Gegenstimmen der Grünen, die sich schon im Vorfeld für ein Abspecken der Planung ausgesprochen hatten.

Für die Mehrheit gaben indes die schriftlichen Spendenzusagen der Sparkasse (200 000 Euro) sowie der beiden Fördervereine (100 000) den Ausschlag dafür, auch der zusätzlichen Ausgabe von 116 000 Euro für die Stadt Lüdenscheid zuzustimmen. Das Geld dafür darf bekanntlich aus einem anderen Topf aufgenommen werden, weil sich die Verwaltung bei den Kosten der Gleisverlegung am Bahnhof kräftig zu ihren eigenen Gunsten verrechnet hatte.

Unstrittig blieb im Rat der Umzug der Michael-Ende-Schule für kranke Kinder von der Hohfuhrstraße ins Klinikum Hellersen. Die Stadt wird dafür künftig 5000 Euro Miete im Jahr bezahlen.

Neu war eine überplanmäßige Ausgabe über 100 000 Euro, die indes nur das buchhalterische Vorziehen einer Baumaßnahme aus 2011 in den laufenden Haushalt bedeutet. Es geht um die Errichtung des neuen Spielplatzes im Brighouse-Park am Sauerfeld. Hier kann die Stadt Geld sparen, indem sie den Bau eines großen Klettergerüstes mit der Wiederherstellung des heutigen Bauplatzes im Einmündungsbereich Hohfuhrstraße verbindet. Der Aushub für das Spielgerät kann nur wenige Meter weiter wieder eingebracht statt teuer entsorgt zu werden. „Obwohl wir erst 2011 anfangen, müssen die Gelder dafür im aktuellen Haushalt stehen, weil es sich um Mittel aus dem Konjunkturpaket II handelt“, erläuterte Projektleiter Hans Jürgen Badziura den LN. Das Konjunkturgeld war nach dem Nein der Bürger zum Mehrgenerationenspielplatz auf dem Jahnplatz neu verplant worden.

Der harte Winter 2009/10 wird sich künftig in den Gebühren niederschlagen, die Bürger für den Winterdienst des Stadtreinigungs-, Transport- und Baubetriebs STL berappen müssen. Das Minus des STL von 736 000 Euro im letzten Jahresergebnis schluckte der Rat am Montag ebenso wie die Entlastung der Betriebsleitung.

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