Verträge noch nicht unterschrieben

Verzögerungen beim OP-Neubau in Hellersen

Die Sportklinik Hellersen hat ihr Angebot erweitert und bietet einen neuen Fachbereich an.
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Die Sportklinik Hellersen in Lüdenscheid.

Fast zwei Jahre, nachdem Geschäftsführer Dirk Burghaus seine Pläne zum Verkauf von mehreren Sportklinik-Immobilien an private Investoren öffentlich machte, verdichten sich die Anzeichen, dass der bereits ausgehandelte Deal mit einer oder mehreren Fondsgesellschaften schon bald über die Bühne geht.

Lüdenscheid – Geschäftsführer Burghaus bestätigte auf Anfrage die Einigung und das weiterhin bestehende Interesse der Investoren. Unterschrieben seien die Verträge aber noch nicht, räumte Burghaus ein. Die langwierige Verzögerung schob der Sportklinik-Chef unter anderem auf die Einschränkungen in der Corona-Pandemie. Gutachter der beteiligten Banken hätten beispielsweise sehr lange keine Vor-Ort-Termine wahrnehmen können.

StadtLüdenscheid
LandkreisMärkischer Kreis
Einwohnerzahl72.313 (Stand: 31.12.2019)

Mit dem Verkauf von Haus II und weiterer Liegenschaften will Dirk Burghaus – wie berichtet – eine Millionensumme erlösen, um mehr Handlungsspielraum für Investitionen zu gewinnen.

Verzögerungen beim OP-Neubau in Hellersen

Im Gegenzug mietet die Sport-klinik die Immobilien langfristig – voraussichtlich für 20 Jahre – an. Ganz oben auf der Prioritätenliste steht für Burghaus die Fertigstellung des seit 2015 geplanten neu-en OPs. Anfang Januar 2020 hatte er angekündigt, dass das Herzstück 2021 einsatz-bereit ist. Ob das allerdings gelingt, ist mehr als fraglich. Erst Ende Februar wurde der Zuschlag für die Ausstattung der Operationssäle erteilt.

Die Verzögerung gehe auf eine Änderung des Bauantrags zurück. Statt vier sollen nun fünf OP-Säle in dem Neubau entstehen, erklärt Geschäfts-führer Burghaus. Berichte, dass Operationen wegen knapper Kapazitäten zuletzt ausfallen oder verschoben werden mussten, wies die Sportklinik zurück.

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