Sportklinik: Sanierung greift, neue Führungskraft

Die Sportklinik Hellersen sieht sich nach harter Sanierungsphase wieder auf einem guten Weg.

LÜDENSCHEID ▪ Die Sportklinik Hellersen, deren Träger die Sporthilfe NRW ist, ist nach der Sanierungsphase auf einem guten Weg. „Wir haben den Turnaround wohl erreicht. Es sieht sehr positiv aus.

Wir werden einen kleinen Gewinn in Höhe von etwa einer viertel Million Euro machen.“ Das allein war für Manfred Peppekus, Vorsitzender der Sporthilfe NRW, schon eine gute Nachricht bei der außerordentlichen Mitgliederversammlung am Samstag. Der Gewinn sei ein deutliches Signal. Von der Tendenz her erwarte man für Ende 2013 nochmals eine Besserung. Das, was man an Sparbemühungen auf den Weg gebracht habe, lasse ihn nun „gebremst optimistisch“ in die Zukunft schauen. Beispielsweise, so Peppekus weiter, spare man allein durch die Auslagerung des Laborbereiches 300 000 Euro jährlich.

Einstimmig brachten die fast 80 Delegierten – Vertreter von Sportfachverbänden sowie Stadt- und Kreissportbünden in NRW – zudem eine weit reichende Satzungsänderung auf den Weg, wonach künftig ein hauptberuflicher Vorstand die Geschäfte in der Sportklinik führen soll. Der bisherige Vorstand dürfe sich jetzt Präsidium nennen und agiere wie ein Aufsichtsrat. Nach dem Okay der Mitglieder wolle man die Suche nach einer Führungskraft verstärken, hieß es gestern. Zum 31. März soll die Sanierungsphase und damit die Arbeit des Interimsgeschäftsführers offiziell enden.

Auch sonst habe die Mitgliederversammlung, so Peppekus auf Nachfrage, positive Signale gesetzt. Er sprach von großem Glück, dass mit Walter Schneeloch auch der Präsident des Landessportbundes NRW gekommen war. Der habe ein klares Bekenntnis zur Landessporthilfe als Partnerorganisation ausgesprochen. Diese sehr klare Positionierung sei „ein starker Rückhalt für uns“, so Peppekus. Zugleich habe Schneeloch die Satzungsänderung befürwortet. Auch das Beitragswesen habe die Mitgliederversammlung auf eine gesunde Basis gestellt – dank einer Leistungsverbesserung durch den Arag-Versicherungspartner. „Es lohnt sich schon, sportversichert zu sein“, betont Peppekus. Dieses Signal gelte es zu setzen. Im Zuge dessen sei die Forderung nach einer Rundumversicherung („all risk“) der aktiven Sportfunktionäre erneuert worden. Peppekus: „Aber da haben wir noch schwere Schlachten mit der Arag zu schlagen.“ Sein Fazit nach der Sitzung: „Es war wirklich ein guter Schulterschluss des organisierten Sports.“

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