Sportcasino schließt zum Ende des Jahres

Das Sportcasino Hellersen schließt nach Angaben von Dirk Dollenkamp, Verwaltungdirektor des Sportkrankenhauses, zum Ende des Jahres.

LÜDENSCHEID ▪ Eine Ära geht ganz allmählich zuende: Das Sportcasino Hellersen schließt Endes dieses Jahres seine Pforten. Dirk Dollenkamp, Verwaltungsdirektor des Sportkrankenhauses, bestätigte am Dienstag entsprechende LN-Informationen.

„Die Schließung hat wirtschaftliche Gründe. Bedingt auch durch die kürzere Verweildauer der Patienten wurde das Sportcasino nicht mehr so sehr in Anspruch genommen wie früher.“ Insgesamt 20 Beschäftigte seien von der Schließung betroffen, sagte Dollenkamp.

Vielen, die im Sportkrankenhaus operiert worden waren und dort ihre Verletzung auskurieren mussten, aber auch Besuchern dürfte die sogenannte „Meniskusbar“ besonders in Erinnerung sein. Aber die Umsätze im gesamten Sportcasino seien zuletzt rückläufig, das Betreiben der Einrichtung, die es seit rund 40 Jahre gibt, sei unterm Strich nicht mehr rentabel gewesen, betonte Dirk Dollenkamp. Die Beschäftigten sind in einer Betriebsversammlung bereits über die Schließung informiert worden.

Weiterhin werde es allerdings ein gastronomisches Angebot geben, betonte der Verwaltungsdirektor. Die Mitarbeiter-Cafeteria im Sportkrankenhaus werde entsprechend umgestaltet. Das Sportcasino und die Sportlerklause, die insgesamt über 180 Sitzplätze verfügen, soll sukzessive als Tagungs- und Fortbildungsstätte umgebaut und genutzt werden.

In den orthopädischen Abteilungen der Sportklinik werden nach eigenen Angaben jährlich rund 5000 operative Eingriffe sowie 1000 Eingriffe im ambulanten Operationszentrum durchgeführt. Hinzu kommen sechs Schwerpunktambulanzen, das Medizinische Versorgungszentrum (MVZ), die Abteilung Sportmedizin und das Gesundheitszentrum Hellersen.

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