Sportcasino Hellersen macht doch weiter

Doch nicht geschlossen wird das Sportcasino Hellersen. Unter der Regie des Vereins Sporthilfe geht‘s weiter.

LÜDENSCHEID ▪ Mit großer Betroffenheit hatten Stammkunden auf die Anfang des Jahres angekündigte Schließung des Sportcasinos Hellersen reagiert. Jetzt können sie und viele andere aufatmen. Der Betrieb geht weiter.

Das teilte Annelie Lind, Geschäftsführerin des Vereins Sporthilfe, am Freitag auf LN-Anfrage mit. Zurzeit sind Betriebsferien. Am 15. August öffnet das auch als „Meniskusbar“ über die Stadtgrenzen hinaus bekannte Casino wieder, ab dem 1. September soll es dann auch ein neues Konzept für die Weiterführung geben, betonte Annelie Lind. „Wir arbeiten gerade daran. Wir wollen auch Besucher aus der Umgebung Lüdenscheids ansprechen. Dazu werden wir uns noch einiges einfallen lassen.“ Eine Neuerung werde schon einmal ein tägliches Frühstücksbuffet sein, weitere sollen folgen. Auch Gesangs- und Kegelvereine, die nach den Schließungsplänen abgewandert seien, sollen wieder zurückgeholt werden. Weiter im Boot bleiben nach Angaben Linds Konditormeister Hermann Gaubatz und Küchenchef Udo Fernholz. Zurzeit sind im Sportcasino noch 13 von einst 20 Mitarbeitern beschäftigt. Dort ist die Freude über die Weiterführung des Betriebs natürlich groß.

Dirk Dollenkamp, Verwaltungsdirektor des Sportkrankenhauses, hatte Mitte Januar die Schließung aus wirtschaftlichen Gründen angekündigt. Bedingt durch die immer kürzere Verweildauer der Patienten werde das Sportcasino nicht mehr so sehr in Anspruch genommen wie früher. Die Einrichtung sei nicht mehr rentabel. Das wollen Annelie Lind und ihr Team bald mit ihrem neuen Konzept wieder ändern.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das Login-Formular anmelden.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare