Dem Sport eine Bühne: Eine kleine Bilanz des Zwei-Tage-Programms

Auch das Tanzen verbindet Sportbegeisterte jeden Alters.

LÜDENSCHEID ▪ Stühle, Matten, Bälle, saubere Füße – wer Sport treiben möchte, braucht nicht immer teures Zubehör. Auch das erfuhren die Lüdenscheider im Laufe von zwei Aktionstagen am Freitag und Samstag auf dem Sternplatz.

Dort boten Barmer GEK, ZDF und "Bild am Sonntag" heimischen Vereinen eine Bühne, um sich und ihren Sport einer breiten Masse vorzustellen. Viele Lüdenscheider nutzten die Gelegenheit, einfach mal einen Degen in die Hand zu nehmen, den Tennisschläger zu schwingen, Badminton zu spielen oder im Schatten des Rathauses eine Kletterwand zu bezwingen. „Deutschland bewegt sich“, und Lüdenscheid hat mitgemacht.

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Die jetzt noch bis zum 30. Juni laufende Aktionswoche wird zeigen, wie viele tatsächlich die Gelegenheit nutzen, in den jeweiligen Vereinen einmal Schnuppertrainings für Tanzen oder olympisches Taekwondo, Basketball oder Hap Ki Do zu absolvieren. Jedenfalls hoffen alle Beteiligten auf den langfristigen Effekt der aufwendig durchgeführten Gesundheitsinitiative. Die Botschaft: Sport ist gesund, baut Stress ab, schafft neue Freunde.

Die Vereine nutzten die Gelegenheit nicht nur, um auf ihre Angebote und Trainingszeiten aufmerksam zu machen, sondern warben auch aktiv um Trainer, Sponsoren, Unterstützer. Und sie warben um neue Mitglieder jeden Alters. Junge Leute, so hieß es beispielsweise bei den Fechtern des LTV 1861, zögen nach der Schulzeit häufig fort. Auch deshalb setzen Vereine gezielt auf Ältere.

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Deutschland bewegt sich

An den beiden Aktionstagen gab es jedenfalls für jedes Alter viel zu entdecken. Dabei half ein Aktionspass, der – vom Kinderturn-Test bis zur computergestützten Laufbandanalyse, von Gehirnjogging bis zur Ernährungsberatung, von Tischtennis bis zum Teppichcurling – durch die verschiedenen Stationen führte. Wer mindestens acht Angebote ausprobierte, nahm an einer Verlosung teil. Zwischendurch lohnte immer wieder ein Blick auf die Aktionsfläche vor der Bühne. Dort zeigten die Vereine, was möglich ist, und dass man nicht immer jahrelang aktiv gewesen sein muss, um sportliche Erfolge zu haben.

Mit dem Andrang und der Neugier der Lüdenscheider zeigten sich Barmer-Bezirksgeschäftsführer Lars Meyborg und sein Regionalgeschäftsführer Frank Keller jedenfalls sehr zufrieden. Erstmals gastierte die Deutschland-bewegt-sich-Crew mit „Deutschlands größtem Open-Air-Fitness-Parcours“ auf ihrer Städtetour im Sauerland. Eine richtige Entscheidung, fand die Führungsriege, die damit viel in Bewegung gebracht haben dürfte.

Eine bewegte Nacht hatten zwischen den beiden Aktionstagen allerdings auch die Sicherheitsleute, die die kleine Zeltstadt im Auge behielten. Übermütige Fußballfans wollten den Parcours nach dem Deutschland-Griechenland-Spiel auf ihre Weise absolvieren. In diesem Fall wurde übertriebener Bewegungsdrang erfolgreich gebremst.

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